Was kommt mit ins Krankenhaus? (Bauchspiegelung) Edit: Wieder da! S.2

  • Hallo Mädels,




    es ist soweit, ich hab einen OP-Termin - Myomentfernung per Bauchspiegelung.


    Plan ist: 1.Tag: am OP-Tag ins Krankenhaus, 2.Tag:im Krankenhaus, 3.Tag: nach Hause.




    Nun war ich noch nie im Krankenhaus... und habe somit auch keinen Plan, was mit muss (Kosmetik/ Bad ist klar). Schlafanzug und Bademantel ist auch klar.


    Nur was zieht man tagsüber an? Ist es realistisch, dass man am Tag nach der OP rumlaufen kann - und was zieht man da an? Jeans - also normal, oder was?




    SOLLTE sich bei der OP herausstellen, dass aus irgendwelchen Gründen (z.B.Verwachsungen), die Bauchspiegelung nicht klappt, wird ein Bauchschnitt gemacht, heißt, ich müsste länger bleiben.


    Aus diesem Grund will ich 2 Taschen packen, damit mein Mann die 2.Tasche dann ins Krankenhaus (mit)bringen kann... und dann natürlich hier die gleiche Frage: was muss/ sollte da rein, wenn man ca. ne Woche im Krankenhaus ist?




    Die ganze Sache ist absolutes Neuland für mich.


    Danke für eure Tipps!




    LG


    Imani

  • Also ich habe je nach OP tagsüber entweder das Nachthemd/den Schlafi angelassen oder eben einen Jogginganzug bzw. bequeme Sachen dabei gehabt.


    Handtücher und Waschlappen solltest Du dabei haben. Mind. je 2 x. (Für oben & unten)
    Weil: sollte etwas sein (wovon wir nicht ausgehen und es auch nicht hoffen) und die Schwestern müssten Dir beim Waschen helfen, ist es besser man hat genügend dabei und hängt das dann auch entsprechend hin.
    Evtl. Fön.


    Wenn man ne Woche da ist brauchst Du eben entsprechend mehr Wechselwäsche, Waschlappen & Handtücher.


    Ich fand immer hilfreich für den Zeitvertreib: MP3 Player o.äh. Kopfhörer (für den Fernseher im Zimmer) N*intendo o.ä. Bücher Zeitschriften, was zu schreiben sowie O*ropax (falls der Bettnachbar schnarcht), eine Uhr.


    Wertsachen solltest Du zu Hause lassen und nur ein wenig Kleingeld mitnehmen. Schmuck kannst Du ja bereits zu Hause ausziehen und dort lassen (musst Du zur OP alles ablegen)
    Denn: was Du nicht dabei hast, kann Dir auch nicht geklaut werden)


    Ich glaube das wars fürs erste.


    LG Baubi


  • Nur was zieht man tagsüber an? Ist es realistisch, dass man am Tag nach der OP rumlaufen kann - und was zieht man da an? Jeans - also normal, oder was?


    Nein, das ist nicht realistisch. Du sollst zwar mal aufstehen und den Gang auf und ab laufen, aber mehr is nicht.
    Am Tag nach der OP liegt man und schläft viel über den Tag verteilt. Wenn Gas in den Schultern ist, tun die im Sitzen und Stehen ziemlich weh. Liegen oder so halb liegen ist am erträglichsten.
    Jeans auf gar keinen Fall, die konnte ich eine ganze Woche nicht tragen. Du hast ja Wunden am Bauch und nen Beutel dran. Außerdem kannst du dich nicht richtig bücken. Ich hatte nur das Krankenhaus-Nachthemdchen an. Zum Heimgehen dann eine Jogginghose mit lockerem Bund und nen Pulli.

  • Hallo Imani,


    also ich würde einen Waschbeutel mitnehmen mit Seife, Duschgel, Shampoo, Bürste, Deo, Waschlappen, ... Handtuch, Badetuch. Dann vielleicht einen Kopfhörer (für den TV im Zimmer) und ein Buch (falls du länger bleiben musst).


    Den Tag der OP bzw. danach wirst du wahrscheinlich eher verschlafen.


    Zum anziehen empfiehlt sich was angenehmes, wo keinen Druck auf das OP Gebiet kommt. Also Jogginghosen ect. und ein Top / dünne Jacke zum drüberziehen (im KH ist es in der Regel sehr warm so dass du die Jacke nur benötigst, wenn du mal auf dem Gang bist)


    Du trägst zumindest die erste Nacht nach der OP das KH Hemd und dann würde ich eben noch das mitnehmen, was du zuhause auch nachts anziehst.


    Ansonsten kannst du ja noch ein bisschen was bereitlegen, solltest du doch länger im KH sein müssen was dein Mann ggf. nachbringen kann.


    Vergesse deine Versichertenkarte und den Überweisungsschein nicht. Ggf. auch Befunde vom Arzt, und Medikamente falls du welche einnehmen musst.


    Ein bisschen Kleingeld (für eine Telefonkarte - in der die Benutzung des TV dabei ist) kann ja auch nicht schaden.


    Ansonsten schau mal auf der HP deiner Klinik in der Rubrik - für Patienten - nach. Dort gibt es meist einen kleinen und guten zusammengestellten Leitfaden, was du für einen KH Aufenthalt benötigst.


    Ich wünsch dir jetzt schon alles Gute!


    LG Veronika

  • meine Bauchspiegelung war am Samstag nachmittag, an dem Tag bin ich nur sporadisch wach geworden. Am Sonntag habe ich mir von meinem Mann eine weite Jogginghose mitbringen lassen und eines seiner T-Shirts. Aufgestanden bin ich nur zur Toilette. Am Montag bin ich dann wieder über den Flur gelaufen, allerdings sehr langsam und Dienstag auf eigenen Wunsch nach Hause. Man ist schon noch stark eingeschränkt in den Bewegungen in den ersten Tagen. Normal bewegen konnte ich mich erst nach knapp zwei Wochen wieder. Getragen habe ich ausschließlich Jogginghosen bis die Narben verheilt waren. Fürs Krankenhaus würde ich dir also weiche, weit geschnittene Kleidung empfehlen. Und achte bei der Unterwäsche drauf dass die Slips nicht so eng sitzen direkt über dem Schambein, das kann dann schon unangenehm sein weil da die Narben sind.

  • Ich würde einen kleinen Handspiegel einpacken. -ich durfte wegen meines Kaiserschnitts erst am nächsten Tag aufstehen, da hätte ich gerne einen kleinen Spiegel am Bett gehabt, um mich am nächsten Morgen nicht blind zu kämmen usw....

  • Huhu,


    also meine Bauchspiegelung war erst letzte Woche, allerdings ambulant. Ich war also 3h im Aufwachraum und bin danach nach Hause. Dabei hatte ich meine ganz normalen Klamotten an, nur den Hosenknopf von der Jeans habe ich auf gelassen. ;-) Rumlaufen ging also schon, allerdings bin ich an diesem und am nächsten Tag eigentlich nur gelegen (waagerecht habe ich vom Gas nichts gemerkt, im Sitzen und Stehen schon).


    Wenn also kein Bauchschnitt gemacht wird, besteht nicht unbedingt die Notwendigkeit, dass du dort bleibst, ich finde auch nicht, dass du dann besondere Klamotten brauchst. Du ruhst dich eben ein paar Tage aus, bis das Gas nicht mehr zu spüren ist. Bei mir hat es ungefähr 3 Tage gedauert, nach einer Woche kamen die Fäden raus und ich war wieder ganz normal fit.


    Alles Gute!


    :wave:

  • Ich denke, es ist halt ein Unterschied, ob es nur eine Bauchspiegelung ist, um "zu gucken", oder ob dabei chirurgisch etwas entfernt wird. In dem Moment, wo etwas herausgeschnitten wird, ist das eine Wunde, alleine wegen des Beutels fürs Wundwasser ist es unangenehm. Der Schlauch war eigentlich das, was am meisten weh getan hat bei mir.

  • Ich denke, es ist halt ein Unterschied, ob es nur eine Bauchspiegelung ist, um "zu gucken", oder ob dabei chirurgisch etwas entfernt wird. In dem Moment, wo etwas herausgeschnitten wird, ist das eine Wunde, alleine wegen des Beutels fürs Wundwasser ist es unangenehm. Der Schlauch war eigentlich das, was am meisten weh getan hat bei mir.


    Bei mir haben sie ja eine Zyste entfernt und trotzdem bin ich nachmittags nach Hause gegangen. Naja, gegangen vom bett bis zum Auto und wieder zum Bett, aber ich meine, ich hatte einfach eine Trainingshose an. Der Beutel war natürlich beim nach Hause gehen schon raus, ist also nach wenigen Stunden gezogen worden.

  • Ich würde auf jeden Fall diese Einmalwaschhandschuhe mitnehmen. Dann muss man wegen "oben-unten" nicht aufpassen und hat jeden Tag einen frischen.
    Unterhaltungsmedien, Zeitschriften, Bücher, Ohrstöpsel, Leselicht zum ans Buch klemmen,
    Bequeme, aber ordentliche Kleidung- mit vernünftiger Kleidung fühlt man sich im KH irgendwie gleich nicht mehr so krank. Strickjacke und dicke Socken und stabile Hausschuhe-keine "Puschen". Krankenhausboden ist echt unhygienisch.

  • Danke schonmal für eure Tipps! ich werde in den nächsten Tagen eine Liste machen und dann wie gesagt 2 Taschen packen, falls (was ich nicht hoffe) ich doch aus irgendwelchen Gründen länger bleiben muss.




    Danke auch für eure Erfahrungen, so unterschiedlich sie auch sein mögen... ist halt sicher bei jedem anders und nicht vorhersagbar oder/ und vergleichbar.


    Dennoch bin ich für alle eure Erfahrungen dankbar und höre/ lese auch gerne mehr dazu. Lieber weiß ich zu viel, als zu wenig. Denn mir ist es lieber, ich stelle mich auf mehr Schmerzen/ Unannehmlichkeiten ein, als dass ich hinterher völlig überrumpelt bin.


    Heißt aber nicht, dass ich jetzt ausschliesslich Horrorgeschichten lesen möchte :-D Sondern natürlich auch und gerne alles positive.




    LG



    Edit: Hatte denn jemand von euch auch eine Myomentfernung? Oder waren die Bauchspiegelungen anderer Art?

  • Edit: Hatte denn jemand von euch auch eine Myomentfernung? Oder waren die Bauchspiegelungen anderer Art?

    Ja, hier! :wave: Allerdings ambulant.
    Meine Erfahrungen hatte ich hier mal aufgeschrieben: Myom-OP, Edit: wann welche OP?
    (Gott sei Dank, mittlerweile wüßte ich schon nicht mehr alle Details.)


    Ich hatte übrigens weder Blasenkatheter noch eine Wunddrainage.


    An Kleidung auf alle Fälle was Bequemes mitnehmen! Ich hatte im Krankenhaus (zu anderer Gelegenheit) immer Jogging-/Sporthose, T-Shirts und ggf. Fleecejacke, Pulli o.ö. an, also eher lässige Freizeitkleidung, so wie ich sie zu Hause auch tragen würde. Für die Nacht hatte ich glaube ich immer ein kurzes Short aus Jersey dabei. Nachthemd, Morgenmantel oder Schlafanzug wären für mich nicht in Frage gekommen (trag ich zu Hause auch nicht).
    Für die ambulante Myom-OP waren Unterwäsche zum Wechseln (wegen der Blutungen) und warme Socken vorgeschrieben. Für Dich könnten ev. Binden/Slipeinlagen ganz praktisch sein, wenn Du nicht weißt, was es im Krankenhaus gibt.


    Da ich mich nach OP´s in diesen Krankenhaushemden immer gräßlich fühle, deponiere ich mir immer schon meine "zivile" Kleidung vor der OP griffbereit im Nachtkästchen, so dass ich mich möglichst schnell (noch im Liegen) umziehen kann. Wegen Infusionsschlauch im Arm kann da ein Jäckchen ganz praktisch sein.


    Edit: Das war ja eh "Dein" Thread. :)
    Schiebst Du die OP jetzt schon so lange vor Dir her?


  • Asche auf mein Haupt, Ja, das tue ich ;o)


    War auch immer was anders: Hochzeit/ Hauskauf etc... und da es ja auch nicht akut war, gab es keinen Grund zur Eile... und ich gestehe: "Grund" gibt es in dem Sinn auch nicht akut, eher: Endlich hinter mich bringen, damit ich mich nicht mehr damit belasten muss. (So mein Mann und meine Eltern :-D )


    Aber es stimmt ja... so ist das Thema dann durch... auch wenn ich gestehen muss, ich würde gerne noch weiter schieben ;o)



    Stimmt, durch dich war ich damals auf die alternativen gekommen.


    LG

  • Ich denke, es ist halt ein Unterschied, ob es nur eine Bauchspiegelung ist, um "zu gucken", oder ob dabei chirurgisch etwas entfernt wird. In dem Moment, wo etwas herausgeschnitten wird, ist das eine Wunde, alleine wegen des Beutels fürs Wundwasser ist es unangenehm. Der Schlauch war eigentlich das, was am meisten weh getan hat bei mir.


    Aus eigener ERfahrung kann ich das bestätigen. Ich hatte die Drainage bei meiner Eileiterschwangerschaft auch und habe danach auch länger gebraucht, bis ich wieder auf den Beinen war.


    Ich empfehle auf jeden Fall eine locker sitzende Jogginghose und nichts, was irgendwie auf die Narben drücken könnte.

    "Das Glück Deines Lebens hängt von der Beschaffenheit Deiner Gedanken ab."

  • Hallo Mädels,



    ich bin wieder da und hab alles überstanden :-D


    Die Tage vor der Op waren echt heftig, da ich mächtig Panik hatte... und dass auch noch im OP-Saal.



    Aber nun bin ich wieder zu Hause. Es zwickt und ziept zwar noch, gelegentlich ein bisschen mehr, aber es ist auszuhalten.


    Ich schone mich brav (zumindest gebe ich mir große Mühe) und mein Schatz passt gut auf mich auf und verwöhnt mich. Habe sogar ein supertolles Geschenk von ihm bekommen, weil ich "so tapfer war" und es endlich durchgezogen habe. Dabei hab ich noch auf der Fahrt ins Krankenhaus heulend auf ihn eingeredet und ständig versucht ihn zu überreden, doch woanders hin zu fahren :-D :-D :-D



    Danke auf jeden Fall nochmal für alle eure Infos und Tipps, die haben mir gut geholfen. Auch gerade im Bezug auf den netten "Beutel" den man nach der OP mit sich rumträgt, mit dem hätte ich nämlich sonst nciht gerechnet und war so schon auf einiges eingestellt, auch was die Schmerzen, das Gas und das eben "nicht-einfach-mal-aufstehen-können" betraf.



    Auch wenn das Zimmer wirklich nett war und die Schwestern und Ärzte superlieb waren und ich mich wirklich nicht beschweren kann, bin ich mächtig froh, wieder zu Hause zu sein und bin mir ziemlich sicher: So schnell nicht wieder ... wenn überhaupt :-D



    LG und vielen Dank nochmal!

  • schön, dass es dir gut geht... Und du alles gut überstanden hast... Ich kenne Bauchspiegelungen nur allzu gut... Dann hoffe ich mal, dass das Gas bei dir schnell und unkompliziert (und ohne große Schmerzen im Schulter und Rückenbereich) wieder rausgeht :-)


    LG
    Jenny

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