Bei beiden Kindern gleiche Patin?

  • Für Geschwister zweimal die gleiche Patin? 59

    1. Klar geht das (28) 47%
    2. Geht schon, aber gut find ich es nicht (27) 46%
    3. Auf gar keinen Fall (4) 7%

    Hallo zusammen,


    wir bekommen ja bald zum zweiten Mal Nachwuchs und haben uns eben Gedanken gemacht, wer den als Taufpate/-patin in Frage kommen würde. Bei Finja haben wir uns als Taufpatinnen für meine Schwester und eine sehr gute Freundin entschieden und sind mit unserer Wahl auch nach wie vor sehr zufrieden. Ich könnte mir auch beim zweiten Kind, meine Schwester als Patin vorstellen, weil sie total in ihrer Rolle aufgeht und die Kleine abgöttisch liebt. Ich denke, dass wäre bei unserem zweiten Wunder genauso. Mein Mann meinte aber, dass das so doch wohl nicht läuft und er kein Geschwisterpaar kenne, dass den gleichen Taufpaten hat. Was meint ihr dazu. Kann ich meine Schwester nochmal als Patin nehmen (klar KANN ich aber ist das irgendwie ungewöhnlich oder komisch?) oder sollte ich mir zwei neue Paten überlegen?


    Wie habt ihr das gehandhabt bzw. kennt ihr Geschwister, die den gleichen Paten haben und was haltet ihr davon?


    Liebe Grüße


    Tigerin :wave:

  • Ich selbst bin Patin bei meiner Nichte und auch bald bei meinem Neffen. :) Wenn es passt, warum nicht?

    Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von den grünen Verlinkungen, welche in meinen Beiträgen zu sehen sind. Es handelt sich hierbei um keine Verlinkungen meinerseits, sondern um von der Technik des Werbevermarkters gesetzte Werbelinks welche je nach Kampagnenlage und mit Hilfe eines Algorithmuses erstellt und gesetzt werden.

  • Ich finde es gut.


    Denn stell dir mal vor, du hast einen Paten der sich viel um das Kind kümmert und es reicht beschenkt, und der 2. Pate schenkt wenig und kümmert sich vielleicht auch wenig ...


    Lg Juliette

  • Denn stell dir mal vor, du hast einen Paten der sich viel um das Kind kümmert und es reicht beschenkt, und der 2. Pate schenkt wenig und kümmert sich vielleicht auch wenig ...


    Naja der Sinn bei eines Paten ist es doch eigentlich, dass wenn den Eltern mal was passiert, dass die Kinder trotzdem Bezugspersonen haben, zu denen sie können. Oder täusch ich mich da jetzt?

  • Ich hatte drei Paten, davon eine Patentante mit meiner Schwester gemeinsam - und das war definitiv die beste der drei! Als ich zur Welt kam, war meine Schwester ja schon 11 und hat daher auch an der Auswahl der Paten beteiligt. Als meine Eltern sich Gedanken über die Paten gemacht haben, war sie mit der Wahl der ersten beiden nicht so zufrieden, und meinte "dann nehmt doch wenigstens meine Patentante auch noch dazu..."
    Ich finde das eigentlich ganz gut, wenn Geschwister einen Paten gemeinsam haben, denn wäre meinen Eltern mal was passiert, wären wir beide zu eben dieser Patentante gekommen, und sie war auch für uns beide immer eine ganz wichtige Bezugsperson.


  • Naja der Sinn bei eines Paten ist es doch eigentlich, dass wenn den Eltern mal was passiert, dass die Kinder trotzdem Bezugspersonen haben, zu denen sie können. Oder täusch ich mich da jetzt?

    w.


    ja das ist eigentlich so, aber mal ehrlich, so gerne ich die Paten meiner Kinder habe, aber wenn uns mal was passiert, dann bekommen wohl eher meine Eltern das Sorgerecht bzw. würde ich das so wollen.


    Aber zu der o.g. Sache, bei uns ist das so. Amelie hat zwei Paten, die sich nicht so kümmern können weil sie weiter weg wohnen (wenn sie dann aber mal da sind, dann sind sie die Bezugsperson Nummer 1) und auch aufgrund der finanziellen Situation nicht sooooo viel schenken können (auch wenn das nicht wichtig ist mir gehts nur um den Vergleich zu Ilias). Ilias hat nur eine Patin, sie ist meine beste Freundin und wohnt nur einen Ort weiter demnach sieht sie den kleinen oft und ja sie kann ihm auch mehr schenken wie beide Paten von Amelie zusammen (aber wie gesagt darum geht es nicht). Ich hätte bei Ilias gerne noch eine freundin von mir gefragt, da er aber mit seiner Patin sowieso schon "besser gestellt" ist haben wir uns dagegen entschieden. Es wird einfach so sein, das Ilias auch später mal mehr von seiner Patin hat als Amelie, dafür darf sie dann aber sicher mal alleine nach Berlin, das ist ja dann auch cool.


    So nun zur eigentlichen Frage. Komisch finde ich es nicht, meine Mama ist zB auch Patentante bei einem geschwisterpaar, dennoch sehe ich es auch aus dem finanziellen Aspekt. Hat sie selbst schon Kinder? Noch mehrere Patenkinder? Ich möchte zB nicht mehr wie zwei patenkinder haben, da ich selbst zwei Kinder habe, meine Patenkinder auch gerne öfters sehen möchte und eben auch Geschenke mache, die größer ausfallen, als wenn sie "nur" die Kinder meiner Freundin seien.
    Du verstehst was ich meine. Wenn ich die Wahl hätte und du noch jemand anderen in Petto hast, bei dem du es dir genauso gut vorstellen kannst, dann würde ich die Person wählen...

  • Für mich müssen Taufpaten bei Geschwistern verschiedene sein.


    Wobei für mich auch niemals die "richtigen" Tanten und "Onkels" in Frage kämen.


    BEi uns ist es so, dass der beste Freund von Kai Pate bei Fiona ist und seine Frau Patin bei Stella. DAs geht für mcih wiederum, aber zwei mal der selbe Pate geht für mich einfach gar nicht!

  • Wir müssen ja noch nicht drüber nachdenken, aber schon bevor ich schwanger wurde, kam mir manchmal der Gedanke, dass ich bei Nummer 2 nicht wüsste, wen wir nehmen könnten.


    Viele unserer Freunde sind um einiges älter als wir und ich finde es irgendwie schön, wenn die Paten nicht noch weiter entfernt vom Alter her sind als die Eltern, eher das Gegenteil. Dann sind viele unserer Freunde und z.B. auch meine Schwägerin nicht getauft und das ist schon eine Voraussetzung von unserer Kirche. Ich könnte mir schon vorstellen, dann einen nicht getauften Paten als dritten zu nehmen, der dann eben in der Kirche nicht mit vorne steht. Und dann wohnen eben noch viele unserer Freunde so weit weg... Und zumindest ein Pate sollte hier vor Ort sein, finde ich.


    Für mich haben Paten übrigens nicht die Aufgabe, für das Kind zu sorgen, wenn den Eltern etwas zustößt. Denn sonst würde ich auf jeden Fall allen Kindern die gleichen PAten geben. Ich will ja schließlich nicht, dass sie getrennt werden.


    Paten übernehmen für mich einmal die Aufgabe, sich auch mit darum zu kümmern, dass meine Kinder den christlichen Glauben so erleben und erfahren, dass sie sich später entscheiden können, welche Rolle dieser in ihrem Leben haben soll. Zudem finde ich es schön, wenn sie ihre Paten später als weitere Ansprechpartner sehen, vielleicht auch gerade, wenn es mit den Eltern gerade mal "kriselt".


    LG Trine

  • Ich könnte mir schon vorstellen, dann einen nicht getauften Paten als dritten zu nehmen, der dann eben in der Kirche nicht mit vorne steht. Und dann wohnen eben noch viele unserer Freunde so weit weg... Und zumindest ein Pate sollte hier vor Ort sein, finde ich.


    Entschuldige aber, bei euch wird doch nicht wirklich noch der nicht in der Kirche seiende Pate bei der Taufe ausgeschlossen.
    das ist für mich ziemlich hinterwäldlerisch! Sowas gibts bei uns glücklicher Weise gar nicht, bei uns sind zwei von Stellas Paten ncziht in der Kirche, bei der Taufe machte es keinen Unterschied, die Patenurkunde kam dann von uns und nciht von der Kirche, aber das ist ja letztendlich egal! Bekommen haben sie sie alle dann vom Pfarrer!


    DAs mit dem vor Ort sein sehe ich aber auch so, dass war mir auch wichtig!

  • Meine Taufpatin ist auch die Taufpatin bei meinem Bruder, daher könnte ich mir schon vorstellen die gleiche Patin für beide Kinder zu nehmen. Wenn Du ein gutes Gefühl dabei hast, was ja wirklich wichtig ist, wieso nicht ? Ich würde es machen.


  • Entschuldige aber, bei euch wird doch nicht wirklich noch der nicht in der Kirche seiende Pate bei der Taufe ausgeschlossen.
    das ist für mich ziemlich hinterwäldlerisch! Sowas gibts bei uns glücklicher Weise gar nicht, bei uns sind zwei von Stellas Paten ncziht in der Kirche, bei der Taufe machte es keinen Unterschied, die Patenurkunde kam dann von uns und nciht von der Kirche, aber das ist ja letztendlich egal! Bekommen haben sie sie alle dann vom Pfarrer!


    DAs mit dem vor Ort sein sehe ich aber auch so, dass war mir auch wichtig!


    Doch, es in der Tat so. Natürlich darf man Paten haben, die nicht in der Kirche sind. Aber es ist ja nun mal so, dass die Tauffragen sich halt auf christliche Inhalte beziehen. "Ausgeschlossen" würde ich jetzt nicht sagen. Und das kann ich auch nachvollziehen. Im Übrigen ist unsere Gemeinde sehr offen (sonst wäre mein nichtgläubiger und sehr kirchenkritischer Ehemann sicher nicht voll in die Gemeinde integriert)und halt nur in inhaltlich begründeten Dingen dann doch "streng". Und wenn man es ganz genau nimmt, sind bei uns die Paten eh keine Paten sondern Taufzeugen, denn die eigentliche Taufpatin ist die Gemeinde.


    Bei der katholischen Kirche habe ich es oft noch strenger erlebt. Dort sind die Paten ja auch offiziell Paten. Aber um Pate zu sein muss man nicht nur in der Kirche, sondern auch katholisch sein. Wobei ich auch da schon vereinzelt von Ausnahmen gehört habe. Bei der evangelischen Kirche habe ich das bisher noch gar nicht erlebt, dass die Konfession entscheidend ist.

  • Vielen lieben Dank schonmal für die zahlreichen Antworten. Muss da mit meinem Mann nochmal drüber diskutieren aber je mehr ich drüber nachdenke, desto eher tendiere ich (zumindest bei meiner Schwester) zur Wiederholungstat. Sie sehen wir immerhin am häufigsten (die meisten unserer Freunde sind leider weggezogen) und sie ist Finja wirklich eine super (Paten)-Tante. Ich will ja nicht, dass Nr. 2 da plötzlich "schlechter" dasteht. Ach, ist das alles schwierig!


    LG
    Tigerin

  • @ babygirl - jepp Du hast Recht. Daher sollte sich der Pate sehr wohl überlegen, ob er tatsächlich noch ein zweites Patenkind haben möchte.


    Meine Paten haben sich leider überhaupt nicht um mich gekümmert und ich als Kind habe immer ganz traurig geguckt, wenn mein Bruder Geschenke zum Geburtstag bekommen hat und meine Paten nie da waren.
    Toll war es immer zu Weihnachten, wenn wir beide zu meiner Tante sollten und da sie nur Pate meines Bruders war, habe ich ein frohe Weihnachten bekommen und er noch ein Geschenk. War immer ganz großes Kino.


    Also die Paten sollte man schon sehr mit Bedacht aussuchen.


    Shenja

    In Gedenken an Steffi (unsere Tinkerbelle83)


    In Gedenken an unsere geliebten Forumsmitglieder, die diese Welt viel zu früh verlassen mussten.

  • Sorry, ich muss widersprechen. Der "Sinn" eines Paten besteht nicht darin, das Kind reich zu beschenken und auch nicht darin, die Eltern zu ersetzen, sollte ihnen etwas zustoßen. Das kann man natürlich privat handhaben wie man möchte, aber eigentlich ist das Patenamt ein Amt der Kirche.
    Als Taufpate verspricht man in erster Linie, dem Kind auf seinem Glaubensweg zu helfen, ihm von Gott zu erzählen, es in die christliche Gemeinde einzuführen.


    Viele Grüße,
    Swasi

    [align=center]Es hört doch jeder nur, was er versteht.
    - Johann Wolfgang von Goethe -

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