Wie lange haben Eure Babys geschrien?/waren beim Osteopath S. 4/News S. 5

  • Also diese Woche bricht bei uns wirklich alle Rekorde und ich weiß wirklich nicht mehr weiter. Alicia schreit wirklich die GANZE ZEIT, wenn sie wach ist (was durchaus auch schon mal 6Std lang am Stück war) Gut, sie hat diese Woche ihren Wachtumsschub und ich hoffe sehr, das es daran liegt, das es noch mal extremer ist, als sonst (auch mit dem schlafen). Ich bin dauernd am stillen, weil sie ja immer noch keinen Schnuller nimmt. Sie trinkt und dann schnullert sie an der Brust. Ich weiß echt nicht, was ich machen soll, denn ich wollte mich nicht als Schnuller hergeben, aber ich halte das Geschrei einfach nicht mehr aus. Herumtragen, Fliegergriff alles hilft nichts. Ich hoffe sehr, das es diese Woche "nur" noch mal schlimmer ist, weil sie einen Wachstumsschub hat. Was mich am meisten aufrägt ist, wenn sie müde ist und deswegen weint und aber nicht einschläft. War bei Euren Babys (sofern sie überhaupt auch so viel geschrien haben) es wirklich nach 3-4Monaten besser?

  • Ich zitiere mal die Heilpraktikerin bei der ich mit beiden war: "Es gibt keine Schreikinder. Das sind immer Nahrungsmittelunverträglichkeiten."


    Bei Julia war sie aber nicht erfolgreich, finde ich. Bei Luisa aber sehr erfolgreich. Beide waren aber zum Glück keine Schreikinder.


    Ich könnte mit Dauergeschrei nicht umgehen und würde auf alle Fälle in Sachen Nahrungsmittelunverträglichkeiten aktiv werden. Das Gebrüll tut keinem gut.

    Eine Veränderung bewirkt stets eine weitere Veränderung.

    Niccoló Machiavelli (1469 - 1527)

  • Dass sie irgendwas, was du isst oder trinkst, nicht verträgt. Oft sind das Milchprodukte oder auch Weizen. Das bereitet ihr z.B. Bauchschmerzen.


    Ich weiß, dass ich sofort immer mit Unverträglichkeiten komme, aber ich hatte das eben bei beiden und ich kenne sehr viele Kinder im näheren Bekanntenkreis, die da auch Probleme hatten und bei denen es besser wurde, als die Stillmama eben das was das Kind nicht verträgt nicht mehr gegessen hat. Oder wenn das Baby dann abgestiltt wurde und eine spezielle Milch bekommen hat.

    Eine Veränderung bewirkt stets eine weitere Veränderung.

    Niccoló Machiavelli (1469 - 1527)

  • Bei Till war es laut Hebamme so dass er sich - dadurch dass ich weiterhin ALLES gegessen habe - daran gewöhnt hatte. Daher wurde es auch ab dem 4. Monat besser, das sei wohl so der Schnitt wielange Kinder brauchen bis ihre Verdauung auf Milch eingestellt ist. Viele Sagen ja auch dass die ersten 3 Monate eigentlich noch ein viertes Trimester Schwangerschaft bedeuten ;)
    Bislang können wir - außer dass er von zuviel Obst einen dicken Bauch bekommt - keine Unverträglichkeiten feststellen, er wird jetzt 3 Jahre alt.

  • Also unsere Kleine war definitiv ein Schreikind, auch diagnostiziert vom KiA und überweisen zur Babyschreiambulanz. Nach ca. 5-6 Monaten wurde es besser, doch auch heute schreit sie sehr sehr laut und schirll und dauerhaft wenn ihr was nicht passt. Das unkontrollierte Scheien ist aber nun weg. Es ist echt hart und man kommt an seine Grenzen. :knuddel:
    Wenn es nach 3 Monaten bei euch nicht besser ist, und alles körperliche ausgeschlossen ist vom KiA, dann würde ich mir ne Überweisung zur Babyschreiambulanz geben lassen. Das hat uns wirklich geholfen (die Tipps)

  • Ida hat in den ersten drei Monaten am meisten geschrien, nach 2 Monaten gab es aber immerhin auch mal Wachphasen in denen sie nicht sofort weinte. Ihre Oma hatte sie im Alter von drei Monaten mal auf dem Arm (waren so 5 Minuten) und Ida lag einfach nur da und guckte. Die Oma konnte es kaum glauben, denn Ida hat vorher IMMER geweint. Auch eine so kurze Zeit einfach daliegen gab es bis dahin nicht.... Einfach irgendwo ablegen? Ging gar nicht. In den ersten 2 Monaten hat sie manchmal nur eine halbe Stunde am Tag geschlafen, den Rest der Zeit fast nur geweint. Stillen hat nicht geklappt, so dass ich ein halbes Jahr lang abgepumpt habe. Milchprodukte weglassen habe ich auch probiert, genauso wie kein Zucker. Ich hatte davon gelesen, dass man Lebensmitteln mindestens eine Woche weglassen muss um eine zuverlässiges Ergebnis zu haben. Ich habe aber jeweils keine Veränderung feststellen können. Einen Versuch ist es aber in jedem Fall wert! Was hast du schon zu verlieren??


    Heute ist Ida noch immer schnell auf 200 und sehr laut, aber ansonsten ein wirklich zufriedenes und recht pflegeleichtes Kind! Es wird also wirklich besser!!!


    Ich bin übrigens bei einer Freundin regelmäßig erschrocken, da sie ihr Kind einfach immer irgendwo liegen hatte - und es schlief noch nicht mal :-D .

  • Ich zitiere mal die Heilpraktikerin bei der ich mit beiden war: "Es gibt keine Schreikinder. Das sind immer Nahrungsmittelunverträglichkeiten."


    Ganz ehrlich - auch wenn das jetzt vielleicht gemein ist: der Dame wünsche ich doch glatt ein Schreikind. Es ist schon oft so, dass eine Nahrungsunverträglichkeit dahintesteckt - aber eben nicht immer. Wenn dem so wäre, wären deutschlandweit alle Schreiambulanzen usw. Blödsinn!


    Unsere Kleine war ein Schreikind (ebenfalls durch mehrere Stellen bestätigt) und hatte/hat keine Nahrungsmittelunverträglichkeiten (die wurden sogar alle getestet).


    Unsere Kleine hat 8-10 Stunden am Tag geschrien. Oft bis zu 6 Stunden am Stück und das vom 2. Lebensmonat an bis sie 7 Monate alt war. Ohne professionelle Hilfe hätte ich mir wahrscheinlich irgendwann die Kugel gegeben.


    Ich würde das Thema im Auge haben. Ist es bei der U4 noch nicht besser, sprich auf jeden Fall mit dem KiA. Es gibt professionelle Hilfe - die zwar auch keine Wunder bewirken kann, den Eltern aber zumindest das Gefühl geben, nicht total bescheuert zu sein.


    Ich wünsche Dir viel Kraft. Bei mir hat übrigens immer geholfen, wenn ich mir gesagt habe, dass die Kleine das nicht mit Absicht macht und nichts dafür kann... So habe ich auch stundenlanges schreien mit einer stoischen Ruhe ertragen können und kann es auch heute noch.


    Liebe Grüße
    Nofret

  • Till hat auch viel geschrien, teilweise bis zu 5 Std. täglich. War eine schlimme Zeit... ich war damals auch noch so depressiv und hab fast jeden Tag geheult und dann halt noch dieses schreiende Baby.... :frusty:


    Wir haben alles mögliche probiert. Angefangen bei der Kinderärztin über Ernährungsberatung bis zur Osteopathin und Heilpraktikerin. Besser wurde es so nach ca. 4 Monaten. Wenn es allerdings nicht besser geworden wäre, hatten wir sicher auch mal eine Schreiambulanz (bzw. eine entsprechende Beratung, eine Schreiambulanz in dem Sinne gibt es in unserer Stadt nicht) aufgesucht.


    Das hält man ja echt kaum durch. Vor allem hat du ja noch ein größeres Kind, da weißt du ja überhaupt nicht mehr, wo dir der Kopf steht! ;(


    Ich wünsche dir auch viel Kraft und Durchhaltevermögen. :knuddel:

  • Ich hatte so ein sehr viel weinendes Baby - P. hatte starke Bauchschmerzen - mit 3 1/2 Monaten wurde es etwas besser, aber vorbei mit seinen Bauchweh war es erst nach einem Jahr.
    Da die Ursache klar war, sind wir gar nicht auf den Gedanken gekommen zur Schreiambulanz zu gehen, wäre aber wohl besser gewesen.
    Nahrungsmittelunverträglichkeit hatte und hat er übrigens keine, sondern einfach nur ein noch nicht ganz ausgereiftes Magen-Darm-System. Wir waren viel beim Osteopathen - wirklich geholfen hat auch das nicht.


    An Deiner Stelle würde ich wirklich die Schreiambulan aufsuchen- ruf doch einfach mal an!
    :knuddel:

  • Wir hatten das leider auch bis er ca. 2,5 Monate alt war. Zwischendurch war es mal besser geworden, dann ging es wieder von vorne los. Mittlerweile scheint es aber vorbei zu sein *auf Holz klopft*. Es war eine sehr anstrengende Zeit.


    Der hier ist für dich, halte durch! :knuddel:

  • Ganz ehrlich - auch wenn das jetzt vielleicht gemein ist: der Dame wünsche ich doch glatt ein Schreikind. Es ist schon oft so, dass eine Nahrungsunverträglichkeit dahintesteckt - aber eben nicht immer. Wenn dem so wäre, wären deutschlandweit alle Schreiambulanzen usw. Blödsinn!...


    Ich hänge mich jetzt nicht an dem "immer" auf, vielleicht hat sie auch "sehr oft" :8-)


    Und sehr oft, denke ich, stimmt einfach auch. Leider ist es aber schon so, dass diese Richtung noch zu selten abgeklärt wird.


    Der Darm beim Baby ist einfach noch unreif. Aber jedes Baby reagiert anders. Meine zwei haben wenig geschrien, Luisa so gut wie gar nicht und trotzdem hatten wir eine Kuhmilcheiweißunverträglichkeit (in der Klinik festgestellt).


    Insofern würde ich da mittlerweile immer was unternehmen. Ein Schreikind belastet ja auch die ganze Familie. Bis zu einem gewissen Grad mag schreien auch normal sein, aber 6 h am Stück finde ich schon heftig.

    Eine Veränderung bewirkt stets eine weitere Veränderung.

    Niccoló Machiavelli (1469 - 1527)

  • Oh ja, bei uns war auch mehrere Wochen das Chaos :|. So viel schreien, kann wirklich zermürben.

    Der Darm beim Baby ist einfach noch unreif. Aber jedes Baby reagiert anders.

    Und sensible Babys, dazu zählen dann auch Schreibabys reagieren genau darauf sehr empfindlich.


    Babys die "robuster" sind lassen sich von dem Zwicken und Zwacken durch das in Schwung kommen des Magen-Darm-Trakts nicht aus der Ruhe bringen, die "Sensibelchen" hingegen schon.
    Dazu braucht es dann auch keine Nahrungsmittelunverträglichkeit, da reicht schon die ganz normale Arbeit des Magens und Darms aus, um völlig von der Bahn zu geraten. Unsere Tochter hätte diesbezüglich auch ein Paradebeispiel abgegeben.


    Egal, welchen Ratgeber man zum Thema Baby und Schreien in die Hand nimmt, diese einfache Erklärung findet sich überall.


    Ich denke auch, dass es u.U. am besten sein könnte vielleicht erstmal in einer Schreiambulanz anzurufen, wenn du das Gefühl hast, das du mit dem Schreien deiner Tochter so langsam nicht mehr zu recht kommst.


    Ich weiß echt nicht, was ich machen soll, denn ich wollte mich nicht als Schnuller hergeben, aber ich halte das Geschrei einfach nicht mehr aus.

    Unsere Tochter wollte den Schnuller anfangs auch nie. Sie hat oft schon das Gesicht verzogen, wenn der Schnuller auch nur in die Nähe ihres Mundes kam :autsch: . An der Brust schnullern klappte bei uns nicht, sie hat es automatisch mit essen verbunden bzw.kam prompt immer Milch :-O.
    Bei der U3 habe ich das unserer KiA geschildert. Sie hat dann folgendes gemacht: Sie hat die Kleine in eine Halteposition genommen die sie gern mochte und hat ihr dann den Schnuller einfach immer wieder angeboten.
    Sie hat ihn dann auch genommen. Wenn sie angefangen hat ihn wieder ausspucken zu wollen, hat die KiA ganz leicht gegen gehalten. So hatte unsere Tochter die Möglichkeit den Schnuller etwas rauszuschieben - um zu vermeiden, dass sie anfängt zu würgen - , konnte ihn aber nicht verlieren oder ausspucken. Das Ganze hat sich etwa 30min. hingezogen, danach hat sie den Schnuller problemlos genommen.

    Was mich am meisten aufrägt ist, wenn sie müde ist und deswegen weint und aber nicht einschläft.

    Hast du schon mal probiert sie sofort hinzulegen, wenn sie beginnt sich die Augen zu reiben oder zu gähnen? Das hat bei uns besser funktioniert bzw. tut es immer noch, als zu warten, bis die Kleine vor lauter Müdigkeit knatschig oder quengelig wird. Wenn sie erstmal schreit, ist es eigentlich immer schon zu spät, da es ihr dann noch schwerer fällt einzuschlafen. Wenn wir Pech haben, schreit sie sich sogar ein und dann geht für ein paar Stunden erstmal gar nichts mehr.



    @3Monate: Ja, danach ist es deutlich besser geworden.



    Unsere Tochter hat es bis auf 10h Geschrei am Tag gebracht, wobei es längstens 5h am Stück waren, der Rest hat sich dann in mehr oder weniger großen Blöcken auf den Rest des Tages und insbesondere die Nacht verteilt.


    Was mir in der Zeit sehr gut geholfen hat, das Geschrei etwas zu reduzieren waren zwei Bücher, die da wären:


    - "Das glücklichste Baby der Welt" von H.Karp und, was ich erst später in die Finger bekam, aber gern schon seeehr viel früher gehabt hätte: "So beruhige ich mein Baby" von Rankl.


    Insbesondere letzterer Buchtitel klingt sehr banal, der Inhalt ist dafür umso hilfreicher und das Buch ein echter Geheimtipp in puncto Schreibaby, wie ich finde, da auch zahlreiche Tipps aus der Schreiambulanz enthalten sind.


    Was ebenfalls für weniger Geschrei gesorgt hat, war das viele, viele Tragen im Tragetuch.


    Wenn es gar nicht mehr ging, habe ich sie auch mal für 2-3min. in ihr Bettchen gelegt, die Tür zu gemacht,...sie also schreien lassen... mich hingesetzt und erstmal durchgeschnauft und mich gesammelt. Danach ging es dann immerhin etwas besser.....bis der Tank das nächste mal leer war :wacko: . Hilft nicht lange, aber in der Not, schnell.



    Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass es bald besser wird!!! :knuddel:



    LG, Yvonne
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  • Sophie war anstrengend in der ersten Zeit. Ich habe sie 6 Monate fast nur im Tuch getragen, wenn sie außerhalb des Tuchs war, hat sie viel geweint. Besser wurde es, als sie sich drehen konnte mit 3 Monaten und später dann dann auch anfing zu robben mit knapp 6 Monaten.


    Pucken hat bei uns auch geholfen. Ich wünsche euch, dass es bald besser wird :knuddel:

  • Leo hat ja auch viel geschrien, ca. von der 2. Lebenswoche an bis ca. zur 10. Lebenswoche,
    ab da wurde es merklich besser, da wir da beim Osteopathen waren, der einige Blockaden
    gelöst hat. Ob das zusammen hing, wer weiß, aber ich glaube seitdem doch dadran.
    Vorher war er eigentlich nur ruhig wenn er geschlafen oder gegessen hat, sobald die
    Flasche aus dem Mund war gings dann wieder mit Gebrülle los :frusty:


    Nach der 10. Woche hat er dann immer um die Schübe rum noch viel geschrien,
    das ging dann auch teilweise so 2-3 Wochen lang.
    Das hat sich nach dem 19. Wochen Schub dann zum Glück auch gelegt.


    Also :kaffee: :knuddel: und Kopf hoch, es wird irgendwann zwischem dem
    3-4 Monat meist wirklich besser.
    Und ansonsten würd ich dann wohl doch mal den Osteopathen rüberschauen lassen,
    schaden kann es ja nicht. Und wie viele hier schon geschrieben haben, das Tragetuch
    bzw. eine gute Babytrage hat bei uns auch immer Wunder gewirkt.

  • Yvonne80: Vielen Dank für die Buchtipps und auch so die tipps. Das Buch "So beruhige ich mein Baby" werde ich mir zulegen. Und das ich sie mit offenen Augen wo hin lege traue ich mich gar nicht, weil bis jetzt hat sie dann immer noch mehr geschrien. Aber ich werde es versuchen und sie beim ersten Gähnen hinlegen. Schaden kann es ja nicht. Wegen dem Schnulli, ganz genau so machen wir es auch. Wir lassen sie es rausdrücken und halten aber dagegen, aber sie weint ihn nur an und probiert gar nicht daran zu saugen. Ich mache sogar Sa* Simplex drauf, aber vergebens :-(


    Den Osteopath habe ich heute leider nicht erreicht. Ins tragetuch will sie auch immer nur und einschlafen geht momentan fast nur mit der Dunstabzugshaube. :-( Aber immerhin hatten wir heute 2x einen längeren Moment, indem sie wach war und nicht geheult hatte. Immerhin!

  • Mir fällt gerade noch was ein...
    Hast Du es schon mal mit den Chamomilla Globulis probiert? Das wirkt bei uns Wunder, zumindest ist für einige Minuten Ruhe wenn sie sich so richtig in Rage geschrien hat. Unsere Hebi, Kinderärtzin und der Osteopath haben mir geraten ihr die zu geben. Ist auch gut bei Bauchweh bzw. Blähungen..

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