Welche Heizung habe ihr in eurem Neubau (Haus)?

  • Wir haben ja mit unserem Projekt Hausbau begonnen.
    Jetzt kommt die Frage: Welche Heizung?
    Da wir selbst viel viel Holz haben, werden wir wohl einen wassergeführten Holzofen und zusätzlich eine Ölheizung einbauen.


    Welche Heizungsanlagen habt ihr in eurem Haus eingebaut und warum?

  • Wir werden Erdwärme machen - Direktverdampfung und Flächenkollektor. Direktverdampfung deswegen, weil die einen besseren Wirkungsgrad als die Soleerdwärme hat. Und Flächenkollektoren, weil eine Tiefenbohrung in unserem Fall mind. 5T Euro mehr gekostet hätte und finanziell einfach nicht drin ist.
    Das Dach wird für Photovoltaik gerichtet, und wenn die dann mal günstiger / besser wird dann machen wir Kollektoren aufs Dach und betreiben die Wärmepumpe mit dem Strom der Photovoltaik. Im Haus selbst haben wir Fussbodenheizung (im ganzen Gebäude) und Wandheizung (in einigen Innenwänden zB Bad, Wohnzimmer...).
    Zusätzlich kommt noch ein Schwedenofen ins Wohnzimmer für die eiskalten Wintertage und die Gemütlichkeit. :8-)


    edit: Warum? - Da wir ohnehin Fussbodenheizung wollten, brauchen wir eine Niedertemperaturheizung. Dafür hat und Erdwärme am meisten angesprochen. Für den Holzofen kriegen wir das Holz von meinen Eltern, aber ein ganzes Haus würde ich damit nicht heizen wollen. Es ist doch viel Arbeit. Öl ist bei uns gleich ausgeschieden, da es auch sehr teuer ist und ich nicht von den Ölfirmen abhängig sein will...


    lg sttina

  • Wir haben eine Luftwärmepumpe (funktioniert wie Erdwärme, man braucht aber keine Erdbohrung, die Energie wird aus der Luft "gezogen"), dazu Solarkollektoren zur Unterstützung für das Brauchwasser.


    Warum? Wir wollten weder von Gas noch Öl abhängig sein.


    Vor drei Jahren sind wir eingezogen und es gab direkt einen knackig kalten und langen Winter und die Heizung hat prima funktioniert. Würde ich immer wieder nehmen!

  • Erdwärmepumpe mit Sonden.
    Es war nicht wirklich teuerer als Gasanschluss oder mit Öltanks (hätte einen Raum mehr gebraucht) und Sonden, weil wir keine Beetfläche verschenken wollten.

  • Wir sind ja zur Zeit auch mit dem Thema Neubau beschäftigt. Auch wir möchten uns von Gas und Öl lösen und würden uns für eine Solaranlage und sehr wahrscheinlich Erdwärmepumpe entscheiden. Fußbodenheizung wäre dann in allen Räumen enthalten.

  • Da wir selbst viel viel Holz haben, werden wir wohl einen wassergeführten Holzofen und zusätzlich eine Ölheizung einbauen.


    Genau so haben wir's gemacht. Die Heizung können wir in den Ergeschossräumen im Herbst/Winter ziemlich runterfahren, da der Kamin schon gut heizt.
    Zusätzlich zum wassergeführten Kamin haben wir noch Solar auf dem Dach, damit wir auch im Sommer warmes Wasser haben und die Heizung hierfür somit kaum brauchen.


    Fußbodenheizung in allen Räumen haben wir auch.

  • Wir haben eine Luftwärmepumpe


    Ich habe jetzt schon ein paar mal gehört, dass diese Luft-Wärmepumpen nur bis ca. -18° richtig funktionsfähig sind.
    Bei uns war es in den letzten Wintern immer sehr sehr kalt. Was macht ihr denn, wenn mal solche Tiefsttemperaturen auftreten?

  • Wir haben einen Durschnittsverbrauch von 30 € pro Monat errechnet (unser Haus hat 260 m²). Wobei wir aktuell auch nur ca. 130 m² beheizen. Als Sauna würde ich es bei uns aber nicht unbedingt bezeichnen :-D Blöd ist nur, dass unsere Wärmpepumpe irgendwo eine Undichtigkeit hat und somit Druck verliert. Wenn diese Undichtigkeit in einer der 5 Tiefenbohrungen ist, wäre das extremst ungünstig für uns... Haben zwar noch Gewährleistung aber die Firma stellt sich leider quer und weist jegliche Schuld von sich X(

  • Wir haben eine Luftwärmepumpe (funktioniert wie Erdwärme, man braucht aber keine Erdbohrung, die Energie wird aus der Luft "gezogen"), dazu Solarkollektoren zur Unterstützung für das Brauchwasser.


    Warum? Wir wollten weder von Gas noch Öl abhängig sein.


    Vor drei Jahren sind wir eingezogen und es gab direkt einen knackig kalten und langen Winter und die Heizung hat prima funktioniert. Würde ich immer wieder nehmen!


    Wir werden das auch so machen, aus denselben Gründen!


    Wollten erst Erdwärme jedoch wenn man den Kosten Nutzen sieht dann kostet die Bohrung sooo viel das es sich nicht lohnt!


    Von Öl würde ich mich heutzutage nicht mehr abhänig machen wollen!

  • Wir haben eine Erdwärmepumpe (Tiefenbohrung) und sind bisher sehr zufrieden damit. Wir wollten damals auch eine Solaranlage mit auf´s Dach packen und davon wurde uns aber abgeraten da man mit der Erdwärmepumpe recht günstig heizt und somit lohnen sich die hohen Anschaffungskosten für die Solaranlage nicht.


    Drei unserer Nachbarn haben die Luftwärmepumpe und sind auch sehr zufrieden damit, die Nachbarn haben ebenfalls keine Solaranlage mit auf´s Dach gepackt aus den gleichen Gründen wie wir. Obwohl der letzte Winter ja ordentlich war hat die Luftwärmepumpe bei allen wunderbar funktioniert.

  • Ich schließe mich Oxigen's Ausführungen an.
    Wir haben einen wassergeführten Holzofen und dazu noch eine neue Ölheizung von Ryll Tech. Dazu haben wir uns noch für Solar entschieden. Derzeit heizen wir am Abend für 2 Stunden den Holzofen für Warmwasser, die Ölheizung ist seit unserem Einzug Ende Februar immer nur Phasenweise gelaufen (am Morgen von 6 Uhr bis 8 Uhr).


    Warum? Wir haben Unmengen an Holz und auch Wald.


    LG
    Simone

  • Wir haben, genau wie ihr, viel Holz.
    Wir haben einen Scheitholzkessel mit 2000l Pufferspeichern.
    Unser Haus ist hochgedämmt (Bodenplatte-Dach-Wände). ;-)


    Da wir hier ja alles Installateure und Fachplaner sind, kam ein Öl- / Gaskessel für uns nicht in Frage. Wenn man so viele erneuerbare Energien zu Verfügung hat, so unsere Meinung, brauch ich keine fossilen Brennstoffe verheizen.


    Dank der Pufferspeicher hat mein Mann im tiefsten Winter 1x pro Tag eingeheizt, das hat dann bis zum nächsten Tag gereicht. Ohne, dass das Wasser kalt war, etc.
    Jetzt im Sommer reicht alle paar Tage.
    Irgendwann ist bei der Renovierung der Scheune geplant, noch Solarkollektoren aufs Dach zu packen.
    Einfach aus Komfortgründen, um im Sommer nicht einheizen zu müssen!


    Im ersten Winter war am Haus noch keine Außenisolierung. Da mussten wir teilweise morgens und abends einheizen. War auch aber kein Problem, der Ofen brennt dann runter und gut ists.

  • Wir haben Fußbodenheizung mit Gastherme. Die FuBo haben wir wegen dem im Vergleich geringen Aufpreis genommen, wegen dem Wohlfühlgefühl (kann ich bestätigen) und weiß sie niedriger Vorwärmtemperaturen hat. Dadurch ist sie bestens mit Solarthermieanlagen kompatibel, die wir baldmöglich noch installieren wollen (ist alles vorbereitet).

  • @Luftwärmepumpenbesitzer
    Wie laut ist denn die Pumpe, wenn sie "angeht"? Wir haben aktuell noch Nachbarn, die mittels Luftwärmepumpe heizen, und wenn das Ding anspringt, ist das ein ziemlich lautes, nerviges Rauschen. Liegt es daran, dass es eine "alte" Pumpe sein könnte und Luftwärmepumpen neuerer Generation haben diese Macke nicht mehr oder ist das ein generelles Problem von Luftwärmepumpen?


    LG, Katzenminze.

  • @Luftwärmepumpenbesitzer
    Wie laut ist denn die Pumpe, wenn sie "angeht"? Wir haben aktuell noch Nachbarn, die mittels Luftwärmepumpe heizen, und wenn das Ding anspringt, ist das ein ziemlich lautes, nerviges Rauschen. Liegt es daran, dass es eine "alte" Pumpe sein könnte und Luftwärmepumpen neuerer Generation haben diese Macke nicht mehr oder ist das ein generelles Problem von Luftwärmepumpen?


    LG, Katzenminze.


    Bei uns ist die Pumpe im Keller, so dass wir das nicht hören. Zudem ziehen wir die Luft über die Lichtschächte, so dass wir kein Außengerät benötigen, dass gegebenenfalls die Nachbarn stören könnte. Ich würde sagen, es ist nicht lauter als eine Gastherme, die anspringt.

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