Was heißt wohl: "Ui, das Köpfchen sitzt schon sehr tief im Becken, das kommt schon fast raus?"

  • Hallo zusammen,
    ich war gestern zur Vorsorge (bei 37+1). CTG war ruhig, aber beim Tasten hat die FÄ die Augen weit aufgerissen und gemeint, "ui, das sitzt aber schon sehr tief, das kommt ja fast raus". Vermessen konnte sie dann nichts mehr ("da kommen dann eh nur falsche Werte raus, so tief wie das Kind schon liegt") und den Muttermund konnte sie aber auch nicht tasten ("weil der Kopf so tief ist, da müsste ich Ihnen jetzt richtig Schmerzen zufügen"). Über letzteres hab ich mich ein bisschen gewundert: Wird das nicht im Krankenhaus auch immer als erstes gemacht und da sitzt der Kopf dann ja wohl immer tief, oder? Ich wäre ja schon neugierig gewesen, ob der Muttermund evtl. schon durchlässig ist. Jedenfalls hat die Ärztin nächste Woche Urlaub und wir haben zwar für den Montag drauf einen Termin gemacht, sie rechnet wohl aber nicht damit, dass wir uns nochmal sehen.


    Im Prinzip bin ich ansich entspannt, das Kind darf ja auch inzwischen kommen. Mich interessiert trotzdem: Wie lange hat es bei Euch noch gedauert, als das Kind sich schon tief im Becken eingestellt hatte (nicht mehr "wegdrückbar") und hat euch auch schonmal der Arzt gesagt, der Muttermund könne jetzt nicht oder nur unter Schmerzen getastet werden?


    Ich hab leider keine Erfahrung, weil das erste Kind wg. BEL per Kaiserschnitt kam...

  • Hallo !
    Bei meinen wöchentlichen Vorsorgeuntersuchungen hat die FÄ ab der 35. SSW von "ui, das Köpfchen sitzt schon sehr tief im Becken" gesprochen.
    Entbunden hab ich dann bei 37+3.


    Ob die Ärztin noch am MuMu rumgefummelt hat weiß ich jetzt nicht mehr.


    Ich würde mich auf alle Eventualitäten einstellen ;)


    Alles Gute und mach Dich nicht bekloppt !

  • Wie lange hat es bei Euch noch gedauert, als das Kind sich schon tief im Becken eingestellt hatte (nicht mehr "wegdrückbar")


    Die große kam 10 Tage, nachdem die Ärztin das festgestellt hatte, die Kleine kam einen Tag drauf (und drei Tage vor der Geburt wurden noch festgestellt, dass das Köpfchen noch nicht fest im Becken sitzt).


    und hat euch auch schonmal der Arzt gesagt, der Muttermund könne jetzt nicht oder nur unter Schmerzen getastet werden?


    Nein, die Ärztin hat bei den entsprechenden Untersuchungen auch immer noch den Muttermund untersucht (und es hat auch nicht wehgetan).

    Let us consider that we are all partially insane.
    It will explain us to each other; it will unriddle many riddles.

    (Mark Twain)

    Edited once, last by hektika ().

  • So war mein Befund auch. Die FÄ kam quasi schon gar nicht mehr bis zum Anschlag "rein", da war schon das Köpfchen. Irgendwie unheimlich, aber ich bin so noch einige Tage herumgelaufen. Mein Muttermund war auch nicht mehr gut tastbar, da er nach hinten "geklappt" lag und somit kaum erreichbar war. Allerdings war durch das Nachhintenliegen des Muttermundes auch kein direkter Druck des Köpfchens auf den Muttermund möglich, von daher wäre ich wahrscheinlich noch lange unterwegs gewesen...also Einleitung 10 Tage nach ET.


    Wird wahrscheinlich mal wieder bedeuten: Alles kann, nix muss....

  • Bei mir hat das noch ne ganze weile gedauert, meine Maus saß in der 37. Woche schon richtig fest im Becken, alle dachten das geht bald los...war aber nix, sie kam bei 40+3 :-P

  • Wie lange hat es bei Euch noch gedauert, als das Kind sich schon tief im Becken eingestellt hatte (nicht mehr "wegdrückbar")


    Noch ca 4 Wochen :autsch:
    Nicht mehr wegschiebbar war das Köpfchen so in der 36. SSW - entbunden hab ich bei 41+0

  • Aha ja, dann hat das wohl ansich tatsächlich nichts zu sagen und es bleibt spannend. Schade, so richtig Lust auf schwanger sein, hab ich nicht mehr. Aber wer weiß ... und ansich darf es ja auch noch ein bisschen im Bauch bleiben.

  • Wahrscheinlich liegt Dein Gebärmutterhals noch sehr sakral, dass heißt nach hinten Richtung Steißbein. Wenn das Köpfchen sehr tief ist, muß man dann schon ordentlich pulen, bis man an den Muttermund kommen kann und das kann sehr unangenehm sein.


    Ein sakraler Muttermund ist ein unreifer Befund, und eher ein Zeichen dafür, dass es noch dauern kann.



    Alles Gute für die Entbindung!

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