Wie habt ihr die Namensänderung im geschäftlichen Umfeld bekannt gemacht?

  • Ich nehme den Namen meines Mannes an. Jetzt mache ich mir schon Gedanken, wie und wann ich das im geschäftlichen Umfeld kommunizieren soll/muss/kann. Ich hab schonmal bei meinen Kollehen davon gesprochen, mein Chef meinte dann in Bezug auf die Lieferanten, dass die es schon mitkriegen würden.


    Wie habt ihr das gemacht? Infomail verschickt? Aber das klingt so nach sich-wichtigmachen. Andererseits stelle ich es mir auch komisch vor, mich einfach mit dem anderen Namen zu melden am Telefon bzw. zu mailen und dann kommen die Rückfragen nach Frau S. und ich sage dann "Ja, das bin ich, heiße jetzt aber Frau E."....


    Des Weiteren muss ich ja auch in der Firma selbst Bescheid geben - wann habt ihr das gemacht? Erst kurz vor der Hochzeit (wegen Änderung der Mailadresse usw.) oder wieviel früher?


    Danke im Voraus für Eure Erfahrungsberichte!

  • Ich werde, denke ich, eine Mail rundschicken und kurz darauf hinweisen, dass sich mein Name geändert hat. Ich finde nicht, dass das etwas mit wichtigmachen zu tun hat. Unsere Fremdfirmen werde ich nicht gezielt ansprechen. Die meisten, mit denen ich öffter zu tun habe, wissen eh schon dass ich heirate...
    Und wenn dann doch nach der Hochzeit jemand anruft und iritiert ist, kann ich ihn immer noch aufklären.


    Grüße
    Puh2008

  • In der Firma selber habe ich es vor der Hochzeit bekannt gemacht, schon alleine wegen neuer Visitenkarten.


    Nach der Hochzeit habe ich dann die wichtigsten Kunden und Partner abtelefoniert, war ein guter Aufhänger, um die Kontakte zu pflegen und bei der Gelegenheit habe ich eben erzählt, daß ich geheiratet habe. Die anderen Geschäftskontakte habe ich im Laufe der Zeit informiert.

  • hallo


    also bei uns war es so, dass meine chefin an all unsere kunden eine infomail (geht über unser system ganz einfach und schnell) rausgeschickt hat, dass ab anfang august frau g. zu frau sch. wird... ;) gleichzeitig war es noch so, dass ebenfalls zu dem zeitpunkt eine neue kollegin bei uns angefangen hat und das wurde dann ebenfalls den kunden im gleichen schreiben kommuniziert... (der wortlaut war recht witzig geschrieben so à la "eine neue mitarbeiterin - zwei neue namen..." - ist bei den kunden zumindest gut angekommen :D )


    die meisten haben sich auch schnell daran gewöhnt, auch wenn gerade eben wieder mal einer angerufen hat, der mit frau g. sprechen wollte... =) meine kolleginnen machen sich dann immer einen spass daraus und sagen ganz einfach "frau g. gibt es nicht mehr..." ;) :D


    ist eigentlich ganz unkompliziert - wirst schon sehen... ;)


    liebe grüsse
    Siri

  • Ich werde wohl einen Doppelnamen nehmen, eben auch aus dem grund weil meine Kunden mich mit meinem Mädchennamen kennen. Werde einfach auf mein Namensschildchen den Doppelnamen schreiben und sonst kann man mich auch so nennen wie jetzt. Auch ein Grund warum ich Doppelnamen nehme. (Zumal der name meines mannes recht kompliziert ist*g*)

  • Zitat

    Original von sonni1978
    In der Firma selber habe ich es vor der Hochzeit bekannt gemacht, schon alleine wegen neuer Visitenkarten.


    Ja, aber wieviel vorher? Zwei Wochen vorher? 1 Monat? Keine Ahnung, was da angebracht ist ?(

  • Zitat

    Original von Liz_Parker


    Ja, aber wieviel vorher? Zwei Wochen vorher? 1 Monat? Keine Ahnung, was da angebracht ist ?(


    Wir sind ja eine recht kleine und damit flexible Firma - außerdem drucken wir die Visitenkarten selber ;)


    Bei uns hat sich die Namensdiskussion ewig hingezogen, ich habe es sofort bekannt gegeben, als die Entscheidung stand. Das dürfte so einen Monat vor der Hochzeit gewesen sein.


    Tja, was ist angebracht? Keine Ahnung... Aber was spricht dagegen, daß Du es weit im voraus sagst? Wenn die Entscheidung feststeht würde ich es ca. einen Monat vor der Hochzeit bekannt geben. Dann bleibt genügend Zeit für neue Visitenkarten, Einrichtung eines neuen e-mail-Accounts, Änderung der Personaldaten usw.

  • Ich habe es zwar in meiner Abteilung schon vorab bekanntgegeben, aber offiziell geändert (sprich email etc.) wurde mein Name erst als ich meinen neuen Personalausweis hatte. Den brauchte ich um meinen Pass zu beantragen damit ich überhaupt hier reinkomme und dieser Pass wiederum war notwendig für die CAC für den Computer. Und ganz am Schluß war dann die Umstellung der email-adresse dran. Ich sag euch, bei uns ist das ein Drama bis sowas abgeschlossen ist. :rolleyes:

    Heute hier, morgen dort, bin mal da und mal fort....


    Manchmal träume ich schwer, und dann denk ich es wär',
    Zeit zu handeln und mal was ganz Andres zu tun,
    So vergeht Jahr um Jahr, und es ist mir längst klar,
    dass nichts bleibt, dass nichts bleibt, wie es war.


    Dass man mich kaum vermisst, schon nach Tagen vergisst,
    wenn ich längst wieder anderswo bin,
    stört und kümmert mich nicht, vielleicht bleibt mein Gesicht,
    doch dem Ein' oder Andern im Sinn.

  • In meiner Abteilung wussten es die Leute ja schon vorher. Der Firma (Personalabteilung und Entgeltabrechnung) offiziell habe ich es an meinem ersten wieder anwesend Tag nach der Hochzeit mitgeteilt.


    Dann gab es ein paar Abteilungen die mir regelmäßig Meldungen schicken müssen, da hab jeweils die Abteilungsleiter mit meiner neuen Mailadresse angeschrieben, mit einem netten Text dazu, damit die Meldungen auch in Zukunft ankommen und nicht verloren gehen. Und alle weiteren Personen mit denen ich unregelmäßig in Kontakt bin fiel das ziemlich schnell auf, da wir ja in der Arbeit einen Signatur an jeder Mail haben, stand eine Zeile unter dem Namen dann in Klammer gesetzt (geb. xxxx). Dies hab ich ca. 3 Monate so praktiziert und mittlerweile weiß es auch jeder.


    Das ganze war für mich vorher auch immer so ein Rätsel, aber in der Firma wo ich arbeite haben kurz vor mir wirklich einige junge Mädels geheiratet und hab das dann so abgekupfert mit der Signatur.

  • Intern hab ich das schon früh bekannt gegeben und auch schon 1-2 Monate vorher dafür gesorgt, dass dann meine neue E-Mail-Adresse bereit steht (die alte läuft sicherheitshalber noch ein paar Monate parallel weiter).


    Extern hab ich NACH der Hochzeit eine E-Mail verschickt; da ich sowieso fast ausschließlich per Mail Kontakt habe, war das der beste Weg. In der Mail hab ich aber nicht auf meine Hochzeit hingewiesen - das wäre mir dann ein bisschen wie fishing for compliments vorgekommen -, sondern einfach geschrieben, dass ich einen neuen Namen und eine neue E-Mail-Adresse habe. Ein paar haben dann aber trotzdem eins und eins zusammengezählt und mir gratuliert :)


    Du wirst u.U. trotzdem nicht um diese lustigen Aktionen am Telefon herumkommen. Ich hab kurz nach meiner Mail jemanden angerufen (manchmal telefonier ich dann doch) und nur die Sekretärin drangehabt, weil mein Ansprechpartner nicht da war. Der hab ich nur meinen neuen Namen gesagt. Beim zweiten Telefonversuch hatte ich sie wieder dran und hab sicherheitshalber den alten noch mal dabei gesagt. Da meinte sie: "Ach so! Der Herr A. hat gesagt: 'Frau B? Kenn ich nicht. Ich kenne nur eine Frau A.' Ja dann verbinde ich Sie mal!" Der Herr hatte die Mail bekommen, den Namenswechsel aber schon wieder vergessen. :D

  • Das mit der Signatur ist eigentlich auch keine schlechte Idee, auch das hatte ich mir schon überlegt. Man sieht ja öfter mal den Hinweis "Achtung, meine eMail-Adresse hat sich geändert" oder "...lautet ab dem x.y. soundso" Da könnte ich ja zB zwei Wochen vor der Hochzeit einfach reinschreiben "Bitte beachten: Ab 06.09.2008 lautet meine neue eMail-Adresse ..."


    Intern möchte ich es nicht zu früh bekannt geben, weil ich a) fürchte, dass es dann doch nochmal in Vergessenheit gerät (wenn ich es zB jetzt schon sagen würde) und b) hab ich bei meinem Chef und Kollegen zB gemerkt, dass die das Thema zumindest bisher nicht so wahnsinnig ernst genommen haben, nach dem Motto "Ist ja noch ewig hin" :rolleyes:

  • Ich habe übrigens damals nicht wirklich hingewiesen wieso sich der Name geändert hat, da haben einige dann gefragt ob sie denn gratulieren dürfen oder ob ich meinen Mädchennamen nach Scheidung wieder angenommen hab. Es gab echt total witzige Situationen. Das mit der Signatur hab ich erst 2 Tage nach Arbeitsbeginn gemacht.


    Am Anfang war es auch wirklich ein wenig von meiner Seite verwirrend, wenn mich jemand angerufen hat, hab ich mich mit meinem neuen Namen gemeldet. Wenn ich jemand angerufen hab kam es total oft vor das ich in meinem Sprüchlein den alten einfach mitgequasselt hab :) So gab es dann manchmal Kontakte die meinten mein Chef ist jetzt reich und hat zwei Sekretärinnen und haben ihn beglückwünscht :)


    Außerdem gab es in meiner Abteilung die Regelung wer mich dabei erwischt wie ich mich mit dem alten Namen melde, gibt dies an die Kassenmeisterin weiter und kostet pro Versprecher 1-Euro ... es waren übrigens 28 Euro die dadurch reingekommen sind ;)

  • Ich hab zwar bei uns im Personalbüro bescheid gesagt, dass ich heiraten werde. Konkret sagen werd ich das nochmal ein bis zwei Monate vorher, weil ja auch die e-mail adresse geändert werden muss, die Anmeldung am PC und auch in den Programmen in den ich arbeite. Da steht nämlich dann auch der Name drauf mit wem man gesprochen hat......

  • Bei uns ist es so, dass mein Schatz seinen Namen abgibt und meinen annimmt. Da wir in derselben Firma arbeiten, haben natürlich die Kollegen schon gefragt und wir haben es erzählt.


    Wir werden aber vor der Hochzeit noch mal zum Chef/Admin gehen, damit er auch eine passende Email-Adresse bekommt.

  • Hmm, dann bin ich wohl eine der seltenen Fälle, die ALLES nach der Hochzeit erledigen (lassen) wird. =)
    Ich werde es in meiner Firma auch nicht vorher bekanntgeben, weder dass ich heirate, noch dass ich meinen Namen ändere.
    Sobald ich wieder arbeite (ca. 1/2 Woche nach der Hochzeit), werde ich meinen Chef, die direkten Abteilungskollegen und die Personalabteilung informieren. Die entsprechenden Sachen, wie neue Emailadresse, Zugangskarte, Visitenkarten usw., werde ich erst anschließend beantragen können.
    Da ich niemanden vorher informiere, ist das meine einzige Möglichkeit.

  • @ cassadi


    Warum auch nicht? Man muss den Kollegen/Chefs ja nicht unbedingt vorher auf die Nase binden dass man heiratet. Bei uns ist es so dass man bei Hochzeit 2 Tage Sonderurlaub bekommt und wenn man die in Anspruch nehmen will muss man natürlich vorher Bescheid sagen, bzw. diese beantragen.

    Heute hier, morgen dort, bin mal da und mal fort....


    Manchmal träume ich schwer, und dann denk ich es wär',
    Zeit zu handeln und mal was ganz Andres zu tun,
    So vergeht Jahr um Jahr, und es ist mir längst klar,
    dass nichts bleibt, dass nichts bleibt, wie es war.


    Dass man mich kaum vermisst, schon nach Tagen vergisst,
    wenn ich längst wieder anderswo bin,
    stört und kümmert mich nicht, vielleicht bleibt mein Gesicht,
    doch dem Ein' oder Andern im Sinn.

  • Wir heiraten "nur" standesamtlich eh an einem Samstag, von daher fällt das mit dem Urlaubstag sowieso flach.
    Außerdem bin ich noch nicht mal ein Jahr in der Firma, da hat man (zumindest ich) noch nicht den - wie soll ich sagen - "freundschaftlichen Draht" zu den Kollegen. Eingeladen werden sie von uns auch nicht, so dass ich mir eigentlich auch Kommentare ersparen will (die garantiert kommen würden).
    Also mache ich das kurz und schmerzlos, sie werden informiert und fertig aus die Maus. :D

  • Wir werden an einem Freitag heiraten, was normalerweise mein freier Tag ist, aber ich bekomm trotzdem Sonderurlaub, nur werde ich den eben nicht am Freitag nehmen. Hab mir für die Woche sowieso Urlaub genommen....aber wieso soll man denn nen Urlaubstag verschenken? ;)

  • cassadi: Wir haben auch "nur" standesamtlich an einem Samstag geheiratet. Und obwohl davon nichts im Vertrag steht und ich keinerlei Anspruch darauf habe, habe ich von meinem Arbeitgeber aus Kulanz zwei Tage Sonderurlaub bekommen. Hätte ich erst nach der Hochzeit Bescheid gesagt, hätte ich den verschenkt ;)

  • @ sonni


    Genauso war es bei mir auch. Aber back to topic: Gerade wenn man keine Kollegen einladen will und auch nicht möchte dass diese was vorbereiten und es sonst keinen Grund für eine Vorabinfo gibt finde ich es auch absolut in Ordnung wenn man seine Hochzeit erst im Nachhinein bekanntgibt.

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    Manchmal träume ich schwer, und dann denk ich es wär',
    Zeit zu handeln und mal was ganz Andres zu tun,
    So vergeht Jahr um Jahr, und es ist mir längst klar,
    dass nichts bleibt, dass nichts bleibt, wie es war.


    Dass man mich kaum vermisst, schon nach Tagen vergisst,
    wenn ich längst wieder anderswo bin,
    stört und kümmert mich nicht, vielleicht bleibt mein Gesicht,
    doch dem Ein' oder Andern im Sinn.

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