Arbeitswege - wie weit pendelt Ihr?

  • Hallo zusammen,


    mich würde mal interessieren, wie weit so Eure Arbeitswege sind, sprich Kilometer UND Zeit, die Ihr auf der Straße/im Zug/Bus verbringt (einfache Strecke). Wo ist für Euch die Schmerzgrenze erreicht, was findet Ihr noch ok/normal?


    Hintergrund ist, dass wir momentan überlegen, ob wir nicht doch mal weiter aufs Land ziehen, wenn wir bauen wollen - denn dort ist Bauland sehr sehr viel günstiger. Mein Mann wird aber auf jeden Fall mal den weiteren Arbeitsweg haben, da wir versuchen wollen, in einigermaßen erreichbarer Nähe zur Tagesmutter unserer Tochter zu bleiben (ist für uns quasi wie Familie).
    Und meine Arbeitsstelle ist eben auch hier (wobei ich als Lehrerin nach den ersten 3 Jahren relativ einfach wechseln könnte - theoretisch. Ich fühle mich aber ganz wohl an meiner Schule.).


    Man könnte hier auch ne Umfrage draus machen, aber ich kenn mich damit nicht aus und eigentlich sind mir die persönlichen Erfahrungen auch wichtiger als pure Zahlen und Fakten.

  • Ich denke, das hängt immer auch von den pendelnden Personen ab. Ich selbst pendel zur Uni 60 km, mit Bus und Bahn bin ich von meiner Wohnungstür bis zum Unieingang genau 1h20min unterwegs. Länger dürfts für mich nicht sein, obwohl ich sehr gerne mit dem Zug unterwegs bin.
    Mein Schatz ist jahrelang 2h unterwegs gewesen - bis wir schließlich näher zu seiner Arbeit gezogen sind (seitdem pendel ich). Ihm hat es aber nichts ausgemacht (behauptet er immer :tongue: ).


    Generell haben wir aber festgestellt, dass es sich eher lohnt einen längeren Pendelweg auf sich zu nehmen, wenn man von seinem home, sweet home begeistert ist! :D


    LG!

  • bei mir war mal ein Weg 40km.
    Bin auf die Autobahn rauf und dann wieder runter und dann ca. 15km noch Lanstraße gefahren.
    War immer so eine Stunde unterwegs morgens und mittag anderthalb Stunden bis 2 Stunden, wegen Stau,...
    Jetzt hab ich zum Vergleich nur noch 6 km ins Geschäft ein Weg und ich vermisse nichts!
    Es war immer sehr streßig und ich war oft, schon bevor ich bei der Arbeit, total kaputt!
    Für ein Kind ist es immer gut auf dem Land aufzuwachsen, also ich würde da dann als Eltern lieber einen langen Anfahrtsweg in Kauf nehmen! Aber nicht zu lange, falls nämlcih mal was mit dem kleinen ist,d ass man schnell daheim ist!
    Meine Schmerzgrenze liegt so bei 50km eine Strecke, aber es kommt auf das Verkehrsaufkommen darauf an, weil wenn du eine Strecke 2 Std. unterwegs bist wegen Stau,... das zerrt schon an den Nerven!

  • Hi,


    ich fahr eine Strecke gut 50 km - da aber sowohl ich als auch mein AG sehr verkehrsgünstig liegen, brauch ich dafür nur ne knappe halbe Stunde über die Autobahn (wenn kein Stau ist, bei Verkehrschaos dauert's bis zu 2 Stunden :rolleyes: ). Ich hab nie darüber nachgedacht, ob's mir zu weit ist, weil die Zeit einfach ok ist. Allerdings würde ich jetzt - mit Kind - nicht mehr über eine Stunde ein Weg fahren...


    LG
    Bianka

  • Hallo!


    Ich bin nach dem Ref in den nächstangrenzenden Lkr. versetzt worden, bin aber vorher in meinem auch in wie weitentlegendste Stadt (von meiner aus gesehen) gefahren.


    Ich bin damals 36 km gefahren, aber nur Autobahn und war tw. in 20min da. Jetzt fahre ich 37 km, wobei die Fahrzeit unberechenbar ist, da das die Hauptverbindung der LKWs nach Augsburg ist und ich dann nochmal die B-Straße (nach Westen) wechseln muss. Also zwischen 25 min. und 50 min ist alles drin! Da muss man mit kopieren,... auch echt spontan sein.


    Zum Glück werde ich wohl in der Babypause zurückversetzt und werde die Stelle nur dann antreten, wenn sie im Zusammenhang mit der Krippe auch zeitlich erreichbar ist. Muss in der GS ja bereits um 7.30-.45 in der Klasse sein! Wenn dam nicht so ist, häng ich noch ein Jahr Elternzeit dran! Bin gespannt, ob die das im SchA mal hinkriegen.


    Zum Thema "Aufs Land ziehen". Wir wohnen auch eher ländlich, obwohl in einer Kreisstadt mit ca. 25000 EW. Ich würde nicht noch weiter rausziehen, da mir der Weg zur nächstgrößeren Einkaufs-/Großsstadt zu weit wäre. Ich würde Autobahn am Tag höchstens 50km fahren, wenn nicht die stärkstberfahrene hier. Ansonsten stoße ich momentan schon an meine Grenzen!


    Ich hoffe ich konnte dir mit meiner Ansicht ein bissl weitherhelfen.


    Lieben Gruß, Kollegin!


    grummeline

  • Ich bin zur Arbeit mit Bahn und U-Bahn 50-60 Minuten unterwegs. Das war schon eine ziemliche Umstellung von den 15 Minuten die ich in Hamburg unterwegs war. Mittlerweile geniesse ich die Zeit, da ich was lesen kann und vorher eigentlich noch gar nicht wach zu werden brauche.


    Ich habe (bin?) eine Zeit lang zwischen Lüneburg und Hamburg mit dem Auto gependelt. Das fand ich ganz schlimm. Man stand immer im Stau und im Auto kann man so gar nichts sinnvolles machen (ausser sich tierisch aufzuregen). Das war nichts für mich.

  • ich fahr jeden tag 50 km zur arbeit, mit dem auto.
    dauert ne halbe stunde. außer ich steh im stau (A2 :O), dann kann´s auch mal sehr lange dauern!
    mehr dürfte es (von der strecke her) auch nicht sein. ich krieg immer die krise, wenn benzin wieder teurer wird.
    hab auch schon drüber nachgedacht, mit der bahn zu fahren. das ist aber total doof, wegen schichtdienst.

  • Strecke: 35-40 km (2 Arbeitsorte in der gleichen Stadt).
    Dauer Auto: 30 Min./45 Min. pro Strecke (bei Arbeitsort 2 habe ich noch etwas Fussweg, bei Arbeitsort 1 ist der Firmenparkplatz im Haus)
    Dauer ÖV: bis zu 1,45 Stunden pro Strecke (10 Min. zu Fuss, 10 Minuten Postauto=Bus, Wartezeit (unterschiedlich) 20-30 Minuten Zug (Schnellzug/Bummelzug), Fussweg, Strassenbahn, Umsteigen, Strassenbahn, Fussweg)


    In der Schweiz gilt übrigens bei der Arbeitsvermittlung ein Arbeitsweg von 2 Stunden pro Weg (ÖV) als zumutbar.



    LG Irene
    PS: der Hauptgrund für den weiten Arbeitsweg ist der, dass Thomas' Firma umgezogen ist. Er hat einen Arbeitsweg von 10 Minuten mit dem Auto oder 20 Minuten mit dem Bus (der fährt von unserem Dort direkt vor den Haupteingang der Firma)

  • Ich habe von uns beiden den "längeren" Arbeitsweg, ich fahre ca. 10-15 Min. zur Arbeit, mein Mann zwischen 3 und 5 Minuten. Das ist heutzutage aber schon fast ein 6er im Lotto :P Wieviel Kilometer das sind weiß ich nicht, ist schwindend gering.


    Früher bin ich morgens eine Stunde zur Arbeit nach Düsseldorf hin und abends wieder eine Stunde zurück gefahren, das war schon blöd, aber schlimm fand ich es nicht.


    Meine Schmerzgrenze wäre bei 2 Stunden pro Fahrt = 4 Std. pro Tag

  • Ich - zu Fuß (ca. 20 Minuten) oder mit dem Fahrrad (hin - ca. 12 Minuten, da bergauf, zurück ca. 7 Minuten, da bergrunter :D )


    Mein Mann - ca. 25 km, er fährt mit dem Auto. Mit den öffent. Verkehrsmittel geht es nicht.

    Ist das Wodka - fragte Margarita schwach?
    Der Kater war so beleidigt, dass er darauf auf dem Stuhl hochhüpfte.
    Erbarmt Euch, Königin, röchelte er, würde ich es mir jemals erlauben einer Dame Wodka einzugießen?
    Nein, das ist reiner Spirit!
    (M. Bulgakow "Der Meister und Margarita")

  • Je nachdem, wo ich hinmuss...
    In die Uniklinik brauche ich hin und zurück je 10 Minuten.
    Nach Poppelsdorf 5-10 Minuten hin und 20-25 zurück (geht bergauf).
    In die Chemie 15-20 und zurück eher 30 (auch bergauf).
    In die Humangenetik ähnlich wie in die Chemie, vllt. nochmal 5 Minuten länger, zurück geht's auch bergauf.


    Mehr als eine halbe Stunde würde ich auf die Dauer nicht pendeln wollen, weil ich ungern Zeit verschwende, und in der Bahn zu sitzen (oder ewig Auto zu fahren) ist für mich die Reinstform von Zeitverschwendung. In Bus und Bahn kann ich mich auch nicht gut konzentrieren und es nervt mich einfach kolossal an. Fahrrad fahren ist okay, das ist ja wenigstens Sport. Aber zu lange mag ich einfach nicht jeden Tag unterwegs sein.

    There is always some madness in love. But there is also always some reason in madness.

  • Ich merke schon: wir sind momentan doch ganz schön verwöhnt. Ich fahre 10km und brauche meist max. 20min (wenn Stau ist). Wenn alles frei ist, bin ich in 10-12min da.
    Mein Mann fährt 20min (Km weiß ich gerade gar nicht, jedenfalls auch unter 20).
    Allerdings wird seine Firma mit größter Wahrscheinlichkeit in den nächsten Jahren umziehen - in eine Stadt, die uns definitiv NICHT zusagt und die außerdem auch teuer ist. D.h. wir wollen in der Nähe unseres aktuellen Wohnorts bzw. meiner Schule bleiben.


    Wir kennen es beide, auch Anfahrten von bis zu 1 Std. (oder bei Schneechaos auch länger) zu haben, aber das begeistert natürlich keinen...
    Von meinem Arbeitsort aus könnte mein Mann allerdings mit dem Zug in 1 Std. am neuen Firmenstandort sein - je nach Anfahrtsweg zum Bahnhof kann das aber locker 1,5h pro Strecke in Anspruch nehmen. Vor 19h wäre er abends dann definitiv nicht zuhause - Überstunden mal gar nicht eingerechnet (die er regelmäßig machen muss).
    Problem: Der eben beschriebene Fall wäre schon der Idealfall für uns. Denn wenn wir jetzt weiter raus ziehen und uns eher auf dem Land ein Haus bzw. Grundstück suchen, wird er es noch weiter haben... :(
    ICH wäre also immer relativ schnell zuhause, mein Mann aber nicht. Aber für die kürzeren Wege gleich doppelte bzw. fast dreifache Grundstückspreise in Kauf zu nehmen? Ich weiß nicht...
    (Zumal ich die Wetterverhältnisse hier irgendwie langweilig finde: hier gibt's kein "richtiges Wetter", und auf dem Land bzw. dem Anfang der Schwäbischen Alb, hätte man im Winter auch richtig Schnee :D :D :D - was natürlich fürs Autofahren nicht so toll ist, für Kinder aber einfach klasse - wie bei uns zuhause früher ;).)

  • Ich bin die ersten 2 Jahren meines Berufslebens täglich insgesamt 122 km gefahren...trotz Diesels war das eine doch recht kostspielige Angelegenheit...Einfache Strecke 61 KM hört sich erstmal nicht soooo weit an, aber ich konnte keine Autobahn fahren und musste quer durch eine Stadt fahren, von daher war ich immer mindestens 1 Std. unterwegs. Alles andere war perfekt: toller Job, tolles Team, toller Chef, Aussicht auf Miteinstieg, umsatzstarker "Laden"...Ich habe mich trotzdem dagegen entschieden und war froh, als es am Ende vorbei war...Morgens empfand ich es nicht als sehr problematisch ( wir fingen erst um 9:00h an ), abends dagegen schon, denn manchmal kam ich erst gegen 19:00h raus und war dann grade mal zum 20:15h TV zu Hause....vom Tag hatte man nichts....zum Glück war die Stelle nur auf 3 Tage die Woche ausgelegt ( sonst hätte ich es von Anfang an nicht gemacht....), so daß ich Einkäufe etc. dann an den freien Tagen erledigen konnte....
    Der Wechsel fiel mir schwer, aber ich fand dann eine Stelle 500 Meter von hier und der Rest passt bisher auch wirklich gut...jetzt bin ich eben um 17:05 h zu Hause, wenn ich um 17:00h Schluß habe und ich empfinde das im Nachhinein schon als extrem erhöhte Lebensqualität...und die 350 €, die ich so an Sprit verfahren habe sind jetzt auf meinem Konto... :D
    Ich würde mir das wirklich gut überlegen und tendenziell eher keinen weiteren Anfahrstweg in Kauf nehmen....
    Ich bin allerdings auch ein "Stadt-Mädchen", für mich bietet das Land kaum Lebensqualität...

    Wenn Argumente fehlen, kommt meist ein Verbot heraus
    -Oliver Hassencamp-

    Edited once, last by nil ().

  • Hallöchen!


    Ich fahre ca 15 min und Schatzi eine halbe Stunde.


    Find ich super, als ich noch zuhause wohnte, hatte ich einen Arbeitsweg von 60KM einfach Strecke, war mir fast schon zuviel.


    Sollte ich aber Arbeitslos werden und keine Stelle in der Nähe finden, würde ich auch einen weiteren Weg auf mich nehmen.


    LG
    Julia

  • Hi!


    Ich studiere ca. 35 Kilometer von zu Hause entfernt und pendel immer hin- und her. Pendel da also ca. 70 Kilomeler am Tag (fahre mit dem Zug).
    Allerdings nur 3 Tage die Woche - die anderen beiden Tage arbeite ich nebenbei noch...
    Hier auch nochmal ca. 40 Kilometer, die fahre ich mit dem Auto... Also hin-und zurück 80 Kilometer...
    Macht pro Woche......... 370 Kilometer...

  • Zur Uni bin ich ca. 65 kim gefahren (einfache Strecke) fast nur Berliner Ring dauerte also ca. 45 Minuten. Zu T*pper (müßte ich eigentlich ja einmal in der Woche) fahre ich außenrum ca. 100 km (einfache Strecke), durch die Stadt zwar kürzer, aber da bin ich dann länger als eine Stunde unterwegs (so wie außenrum).


    Mein Mann fährt mit der Bahn jeden morgen ca. 45 min sind 35 km Strecke mit dem Auto, aber die Bahn fährt leider im Zickzack.


    Also mit 20 min seid ihr wirklich echt verwöhnt. Da kenne ich zumidnest in Berlin wenige, die solceh Strecken haben.

  • Hallo,
    ich brauche 8 min zu Fuß und zirka 2 min mit dem Rad- ein Traum. Mein Zukünftiger braucht zirka 30-40 min (rund 20 km), je nachdem wie der Verkehr mal wieder in Hamburg ist.

    Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von den grünen Verlinkungen, welche in meinen Beiträgen zu sehen sind. Es handelt sich hierbei um keine Verlinkungen meinerseits, sondern um von der Technik des Werbevermarkters gesetzte Werbelinks welche je nach Kampagnenlage und mit Hilfe eines Algorithmuses erstellt und gesetzt werden.

  • Hallo,


    ich studiere ja noch und meine FH liegt 60km von unserem Wohnort entfernt. Ich pendle somit täglich mit der Bahn und brauche 34min. mit der Bahn (sofern sie mal planmäßig etc fährt :rolleyes: ) und zusätzlich 10min. mit der Tram, dann noch 300m laufen :D


    Allerdings passen die Zugzeiten und FH-Zeiten überhaupt nicht zusammen, d.h. frühs oft 45min zu spät, nachmittags/ abends das gleiche. Also entweder immer zu früh kommen oder zu spät kommen/ früher gehen...


    Mein Mann arbeitet ja bei uns im Haus und von daher passt es schon ganz gut :)

  • Ich pendel jeden Tag mit dem Zug/U-Bahn/Bus ca. 40 km pro Weg zur Arbeit, da wir nur ein Auto haben und das hat mein Mann. Ich brauche dafür 1,5 h pro Weg. Wenn ich morgens um 8 Uhr anfange, was selten ist, brauche ist nur 1 Stunde.


    Lg, Bigy

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