Geburt: Termin, Dauer, etc. vererbbar?

  • Wollt mal fragen, ob man das mit den Genen der Eltern/ eigenen Mutter evtl. mitbekommen kann?


    Hintergrund dazu: bin grad etwas angenervt... wenn ich mich mal einen Tag nicht bei meinen Eltern melde, bekomm ich abends ne SMS, ob ich noch da wäre... (heute hab ich mich schon bei meine Mutter gemeldet :D) So vor nem Monat hieß es noch von Ihr, die Kleine soll ruhig bis zum Schluss in meinem Bauch bleiben und nun kann es nicht schnell genug gehen? Naja, und nun hat meine Mutter erzählt, dass sie selbst 7 Tage nach ET kam und bei mir und meinen beiden Geschwistern sind jeweils 10 Tage nach ET die Geburten eingeleitet worden.


    Hab jetzt groß nix dazu im Internet gefunden. Mich würde aber mal ne Tendenz interessieren. Kann man die überhaupt erkennen?



    Hmm... wenn ich so drüber nachdenke, eigentlich mal ein Thema für ne Studie... wenn ich jetzt Medizin studieren würde... :D

  • also bei meiner Mama und mir stimmts nicht.
    Ich kam 7 Tage nach ET Amelie 2 Tage vor ET
    meine Mama hat 20 Std. in den Wehen gelegen - ich nur 4 Std.


    also bei uns ist wirklich nichts von vererbung zu merken (zumindest nicht was die Geburt an sich angeht ;))


    Alles Liebe für die "letzten" Tage
    Melly

  • bei uns stimmt es auch absolut nicht überein.


    meine mama lag mit uns beiden fast 24h in den wehen ;(
    und wir kamen beide einige tage nach ET.


    meine maus ist 2 wochen vor ET geboren und in insgesamt 6h (davon 4h wehen) war sie da! =)


    lg
    kruemel

    Es geht im Leben nicht darum, den Sturm auszusitzen.
    Es geht darum zu lernen, wie man im Regen tanzt.

    Edited once, last by kruemel ().

  • Von der medizinischen Seite her, habe ich keine Ahnung, aber zur Datenerhebung möchte ich als Freundin eines Sozialwissenschaftlers mal was qualifiziert dazu beitragen ;) :


    • Seit wann gibt es überhaupt ETs?
    • Haben sich die medizinischen Methoden zur Errechung des ETs verändert?
    • Von welchen anderen Faktoren hängt die Geburtsdauer ab?
    • ...


    Aber trotzdem viel Spaß beim Austausch!

  • Meine Hebamme ist der Meinung, Vererbung spiele eine Rolle. Nun ja, bei mir hat's nicht gestimmt: Ich bin 11 Tage vor VET geboren worden, mein Sohn war eine BEL und wurde 7 Tage vor VET per Kaiserschnitt geholt. Keine Ahnung, wann er sich von selber auf den Weg gemacht hätte.

  • Bei mir passt das auch nicht zusammen. Meine Schwester und ich kamen beide einen Tag nach ET zur Welt.
    Meine Nichte bei ET+7, mein Neffe bei ET+3.


    Meine Tochter kam 13 Tage vor Termin.


    Was aber stimmt, dass wir alle relativ einfache Geburten hatten.



    Ich habe allerdings kürzlich gelesen, dass die Beckenendlage vererbbar ist. Wenn ein Elternteil zum Schluß in BEL lag, ist die Prozentzahl größer, dass auch das eigene Kind in BEL liegt.

  • Hm, bei mir und meiner Mutter kann ich ein bißchen Ähnlichkeit erkennen, aber das kann auch Zufall sein.
    Ich kam ein paar Tage nach VET und die Geburt hat recht lange gedauert.
    Pia kam bei VET+4 und vom Wehenbeginn bis zum Kaiserschnitt waren es 12 Stunden.
    Naja, aber immerhin ging bei meiner Mama der Muttermund wohl auf im Gegensatz zu mir ;-)....das hätt ich gern geerbt!!! X( ?(


    LG Petty

  • bei mir stimmts auch nicht - meine Mama hat ihr erstes Kind 4 Tage vor ET und nach 3 h Wehen bekommen. Jan kam 14 Tage zu spät nach 44 h Wehen...


    Nur die Größe der Kinder (alle über 4 kg) ist sehr ähnlich und die Schwangerschaft haben wir auch beide gut vertragen.

  • Kann ich jetzt auch nicht bestätigen.


    Ich kam wohl 11 Tage vor ET mit einer sehr kurzen, dafür umso heftigeren Geburt zur Welt und mein Sohn kam 9 Tage nach ET, allerdings per (Not-)Kaiserschnitt nach stundenlangen Wehen, er wollte sich einfach nicht richtig ins Becken eindrehen.


    Dafür waren Gewicht und Größe auch ähnlich.

  • Hmm geht so. Also wann meine Schwester kam weiß ich nicht (1. Kind). Ich als 2. Kind kam 9 Tage früher innerhalb von 1,5 Std. Der Tag stimmte bei Lynn ca. ich hatte 9 Tage vorher den Blasensprung. Allerdings dauerte die Geburt länger. Aber ich war ja nun das 2. Kind und unser 2. lässt sich ja nun auch mehr Zeit. :rolleyes:

  • Bei mir gibt es ein paar Gemeinsamkeiten bzw. "Ähnlichkeiten":


    Ich musste wegen BEL per Kaiserschnitt geholt werden und bei Antonia war es genau so. Ich kam 2 Tage vor dem errechneten ET und bei Antonia waren es 5 Tage.


    Unsere Geburtsdaten waren auch ziemlich ähnlich:
    Ich: 49 cm, 3160 g
    Antonia: 50 cm, 3150 g


    Meine Mama hat in der Schwangerschaft mit mir nur 8 kg zugenommen und bei mir waren es mit Antonia 13 kg.


    Meine Schwester kam dann knapp 5 Jahre später per Spontangeburt zur Welt und war etwas kleiner und leichter als ich. Naja, wie das bei mir bei einem 2. Baby wäre, werde ich Euch berichten, wenn es soweit sein sollte ;)

  • Quote

    Original von Jacky
    Dafür waren Gewicht und Größe auch ähnlich.


    Stimmt, das war bei uns auch so:


    ich: 47 cm, 2.600 g
    mein Mann: 49 cm, 3.000 g (bei VET +8 8o )
    Gabriel: 49 cm, 2.980 g


    Wir waren also alle kleine Leichtgewichte ;)


    Vielleicht ist eher das vererbbar?

  • Bei uns trifft es schonmal nicht zu- mein Mann und ich kamen beide ziemlich termingerecht- Ben fast 8 Wochen zu früh.
    Ich habe mal gelesen, dass die Neigung zu Frühgeburten vererbt werden kann, weil wohl oft eine Bindegewebssschwäche zugrunde liegt.

  • Ich bete, dass Gewicht und Größe sich nicht vererben! Ich war nämlich ein 4200 g schwerer Riesenbrocken (und auch ziemlich groß). Als meine Mutter zwei Tage nach der Geburt mit mir auf der Station rumlief, sagte ein Arzt zu ihr: "Wo haben Sie denn dieses schulpflichtige Kind her?" :D
    Meine Mutter flucht heute noch, wenn sie sich an die Geburt erinnert. 8o

  • hm, meine Schester und ich waren beide ein Frühchen....wie das bei unseren Eltern war weiß ich leider nicht!


    Übrigens ist die häufigste Ursache für Frühgeburtlichkeit eine Infektion, für alles kann man das schlechte Bindegeweben jetzt auch nicht verantwortlich machen :-)


    Könnte mir vorstellen, dass die Geburten länger dauern in einer Familie mit großen Köpfen aber das ist nur so eine Überlegung.


    Ansonsten hätte ich bei deiner Studie auch noch ein paar methodische Anmerkungen: Wie genau wissen Omas und Mütter noch den Geburtsbeginn? Die Erinnerung ist ja eine ziemlich subjektive Sache! Ab wann "gilts"? Blasensprung? Überschreiten der Krankenhauspforte? (das ist sicher auch wieder verschieden, wie schnell die Leute da eintreffen) usw. Bericht von "24-Stunden mit Wehen im Kreißsaal" sollte man ja generell kritisch hinterfragen, nicht dass ich das den Leuten nicht glaube aber ist man da schon unter der Geburt?

  • Quote

    Original von juhuhihi
    Von der medizinischen Seite her, habe ich keine Ahnung, aber zur Datenerhebung möchte ich als Freundin eines Sozialwissenschaftlers mal was qualifiziert dazu beitragen ;) :


    • Seit wann gibt es überhaupt ETs?
    • Haben sich die medizinischen Methoden zur Errechung des ETs verändert?
    • Von welchen anderen Faktoren hängt die Geburtsdauer ab?
    • ...


    Aber trotzdem viel Spaß beim Austausch!


    Quote

    Original von grombühlerin
    Ansonsten hätte ich bei deiner Studie auch noch ein paar methodische Anmerkungen: Wie genau wissen Omas und Mütter noch den Geburtsbeginn? Die Erinnerung ist ja eine ziemlich subjektive Sache! Ab wann "gilts"? Blasensprung? Überschreiten der Krankenhauspforte? (das ist sicher auch wieder verschieden, wie schnell die Leute da eintreffen) usw. Bericht von "24-Stunden mit Wehen im Kreißsaal" sollte man ja generell kritisch hinterfragen, nicht dass ich das den Leuten nicht glaube aber ist man da schon unter der Geburt?


    Das sind echt gute Anregungen, aber ne Studie will ich ja gar nicht machen... aber vllt frag ich ja mal meine Freundin (Medizinstudentin)?? :D :D

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