Blähungen und Bauchweh bei 5 Monate altem Baby (vollgestillt)

  • Hallo zusammen,


    Meine Tochter ist jetzt 5 Monate alt und wird noch voll gestillt. In den ersten Lebenswochen hatte sie starke Verdauungsprobleme (Blähungen und Verstopfung), die aber von einem Tag auf den anderen weg waren.
    Von da an bis vor ein paar Wochen lief alles super, sie hat sogar jede Nacht 10-11 Std durchgeschlafen. Ein Traum.


    Seit ein paar Wochen hat sie jedoch wieder starke Verdauungsprobleme und kämpft fast jede Nacht mit Bauchweh und Blähungen. Teilweise lösen sich die Blähungen von alleine aber in den letzten Tagen hat sie dann nur noch geschrien und níchts hat geholfen. Ich habe sie massiert, sie hat auch mal Fencheltee getrunken, Lefax habe ich ihr abends vor dem letzten Stillen gegeben und mit Kümmelzäpfchen habe ich es auch schon probiert. Was ein bißchen hilft ist ein warmes Kirschkernkissen. Es ist nachts immer um die selbe Uhrzeit um 3 und/oder um 5 Uhr. Eigentlich kann ich fast die Uhr danach stellen. Abends wird sie das letzte Mal gegen 19.30 -20 Uhr gestillt.
    An meiner Ernährung kann es eigentlich nicht liegen, da ich keine Blähenden sachen esse und jetzt schon gar nicht mehr. Ich traue mich auch schon gar nicht mehr was zu essen in dem evtl.Zwiebel, Kohl und Co drin ist.
    Ist es denn normal, daß ein Baby in dem Alter erneut unter Blähungen leidet ?
    Und eigentlich hatte ich vor mit 6 Monaten langsam mit der Beikost anzufangen. Nun mache ich mir Gedanken, ob das bei den aktuellen Verdauungsproblemen überhaupt Sinn macht. Was ratet Ihr mir ?


    Ich habe auch schon an die Möglichkeit gedacht, daß es mit dem Zahnen zusammenhängt. Sie hat vor 4 Wochen die ersten Zähnchen bekommen (damals noch problemlos, sie waren plötzlich da). Kann das sein ?


    Danke fürs lesen und vielleicht für ein paar Mutmachende Tipps, ANNA

  • Juri hatte auch viele Blähungen, egal, was ich gegessen habe. Auch bei der Beikost hatte er monatelang Blähungen.


    Hat sich etwas verändert? Gibst du die Vit.D-Tabletten? Davon können die Blähungen auch kommen, allerdings wären sie schon immer da gewesen. Ist evtl. Fluor dazugekommen?


    Ansonsten dachte ich einen Monat lang auch, Juri hätte Bauchschmerzen, bis dann mit 4 Monaten ein Zahn kam. ;) Bist du sicher, dass es Bauchschmerzen sind?


    LG Alla

  • Eigentlich haben wir nichts verändert. Flour+Vit D habe ich schon die ganze Zeit gegeben.


    Ich habe auch schon gezweifelt, ob es wirklich Bauchschmerzen sind, aber ich bin mir schon sicher, da sie sich so krümmt dabei. Naja und wenn dann ein Riesen-Pups in der Windel landet oder sie ordentlich Stuhlgang hatte, dann ist sie plötzlich wieder quietschfidel (oder nachts macht sie einen Seufzer und schläft sofort wieder ein...)

  • Bei uns sind die Blähungen wieder schlimmer geworden, seit sie ihre Umwelt ständig beobachten muss, daher sehr unruhig und abgelenkt trinkt. Ich nehme einfach an, sie schluckt mehr Luft dabei. Sie wacht auch manchmal nachts auf und gibt dann wahre "Pups-Salven" von sich. Ein wirkliches Mittel dagegen habe ich bislang nicht gefunden.

  • Hallo,


    mein Sohn hatte das auch. Es hat an der Milcheiweißunverträglichkeit gelegen. Ich habe mich dann komplett milcheiweißfrei ernährt, da hat es aufgehört. Milcheiweiß geht unverändert in die Muttermilch über und wird von Babys oft nicht vertragen.


    Nach dem 1. Geburtstag gibt sich das meistens von ganz alleine.


    Such mal hier im Babytalk dananch, ich hatte vor nicht ganz so langer Zeit mal recht ausführlich geantwortet, wie ich das gemacht habe. Es ist zwar gewöhnungsbedürftig, aber mir ging es damit sogar selbst besser. Und Jonas hatte wirklich keine Bauchscmerzen mehr. Nicht einmal.


    LG


    Anne

  • Quote

    Original von kyb
    Bei uns sind die Blähungen wieder schlimmer geworden, seit sie ihre Umwelt ständig beobachten muss, daher sehr unruhig und abgelenkt trinkt. Ich nehme einfach an, sie schluckt mehr Luft dabei. Sie wacht auch manchmal nachts auf und gibt dann wahre "Pups-Salven" von sich. Ein wirkliches Mittel dagegen habe ich bislang nicht gefunden.


    Das ist ja echt interessant. Denn wenn ich das so lese, kann das auch bei uns zu treffen. Trinken ist nämlich echt schwierig geworden in den letzten Wochen, da sie lieber guckt, statt zu trinken und es dann ein ständiges hin und her Gehampel ist (Saugen - gucken - Kopf verdrehen - wieder ein Schlückchen trinken - wieder gucken usw.) Es ist halt auch schwierig, wenn nebenbei die 2,5 Jahre große Schwester nebenbei Faxen macht. Versuche sie schon weitesgehend alleine zu stillen deswegen, aber das klappt natürlich selten.



    Zwergelstern: Den Verdacht hatte ich als sie in den ersten Lebenswochen schon so starke Blähungen hatte und damals habe ich auch versucht mich milchfrei zu ernähren. Es ist jedoch damals keine Besserung aufgetreten und so habe ich das Experiment nach ca 10 Tagen abgebrochen. Die Blähungen waren dann aber von einem Tag auf den andereren weg und 3 Monate lang konnte ich essen was ich wollte. Der Kleinen ging es blendend. War es denn bei Euch von Anfang an oder kam es erst später ?

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