Kosten Eurer Geburt

  • Ich hatte es mit einer Freundin (auch privatversichert) von den Kosten der Geburt im Krankenhaus.


    Ich war schockiert als sie sagte sie hätte knappe 10.000 Euro bezahlt für 4 Tage KH Aufenthalt. Ohne KS, ohne Saugglocke etc.


    Meine ambulante Geburt hat 460 Euro gekostet, was ich damals schon sehr billig fand.


    Ich hoffe dass hier genug Privatversicherte entbunden haben, ich bin nämlich wirklich neugierig.

  • Durch die Tatsache dass ich einen Not-Kaiserschnitt hatte, kann ich nicht wirklich sagen was ich "normal" gezahlt hätte, habe ich mich auch nicht informiert. Ich habe für den Kaiserschnitt 2200 Euro, für die PDA 240 Euro und für die stationäre Aufnahme im Einzelzimmer für 6 Tage (ich wurde davor schon eingeliefert) 840 Euro bezahlt. Diverse Rufbereitschaften und noch ein bisschen Kleinkram und die Gesamtrechnung belief sich auf knapp 5000 Euro. Allerdings wurde mir wegen des NKS wieder etwas zurück erstattet, wie viel kann ich dir aber gerade nicht sagen.
    10.000 Euro kommt mir doch sehr viel vor wenn ich ehrlich bin.
    LG
    Simone

  • meine hebammenrechung insgesamt bei jakob war damals ca. 4600, die geburt an sich hat ca. 800 euro gekostet, meine ich.


    die geburten im kkh waren auch super teuer, aber die rechnungen kamen vereinzelt. ganz sicher aber über 2000 euro.

  • Das was deine Freundin bezahl hat erscheint mir sehr viel, Selina.


    Wenn ich mich recht erinnere hat die Geburt selbst ca 800 Euro gekostet- ohne PDA, Kaiserschnitt oder Ähnliches. MEIN kompletter KH-Aufenthalt hat für 4 Tage Dauerüberwachung im Kreißsaal und 5 Tagen stationär im Einzelzimmer 4000€ gekostet. Bens Versorgung nach der Geburt für 5 Wochen auf der Säuglingsintensivstation lag inkl. aller Untersuchungen und Laboranalysen bei ca 18000€.


    LG, Mayanna

  • Also dann versteh ich das wirklich nicht wie sie auf den Betrag kam. Ist unser KH hier überteuert oder was? Unglaublich *kopfschüttel*


    Ach ja, Tills Geburtshauskosten beliefen sich auf:


    152 Euro GVK für den MAnn (wollen die da so dass er mitgeht, mußten wir natürlich selber bezahlen)
    325 Euro Selbstbeteiligung Betriebskosten (die andere Hälfte hat die KV übenrommen, aber die Beihilfe nicht, daher blieb das an uns hängen)


    also 477 € die wir aus eigener Tasche zahlen mußten. Auch für mich ein Grund nicht mehr ins GH zu gehen, so toll ich es dort auch fand :rolleyes:

  • So große Abweichungen kann ich mir fast nicht vorstellen und die Beträge sind hier bei der Umfrage ja fast identisch daher denke ich, dass sie sich da irrt. Außerdem gibt es in Krankenhäusern auch einen ungefähren Einheitssatz und die Kosten können nicht wilkürlich gemacht werden. Der ist zwar nicht 100%ig gleich, aber Abweichungen von bis zu 5000 Euro (zumal sie ja auch keine OP hatte) halte ich für unwahrscheinlich (wenn auch nicht unmöglich :D ). Privatkliniken haben meist einen höheren Satz aber auch da wäre bei mir der Unterschied zu der Entbindungsklinik ca. 800 Euro gewesen.


    LG
    Simone

  • Wenn ich mich recht erinnere, warst Du erst im Geburtshaus und bist dann in die Klinik, oder?
    Meine KK hatte auch gesagt, sie übernehmen die 400 Euro Betriebskosten nur, wenn das Kind auch im Geburtshaus zur Welt kommt, bei einer eventuellen Verlegung übernehmen sie keine Kosten.


    Liebe Grüße
    Nadja

  • Hm, ich weiß jetzt nicht, ob das vergleichbar ist, aber ich habe ein private Zusatz, habe aber die Rechnung über den kompletten Aufenthalt einreichen müssen.
    Für das Zwei-Bett-Zimmer (obwohl ich in einem Einzelzimmer lag ?( ) habe ich für 5 Tage KH-Aufenthalt 170€ bezahlt, für die Geburt incl. Saugglocke ohne PDA 740€.
    Liegt also weit unter dem Betrag Deiner Bekannten und komm ja aus der selben Gegend ;) (hab in Cannstatt entbunden).


    Ach so, die Beträge wurden auch mit Faktor x berechnet, wie bei einer "richtigen" Privatrechnung z.B. von Max.

  • Also auswendig gelernt habe ich die Rechnung nicht, aber sie lag so bei 1600 Euro für 7 Tage Einzelzimmer (war 3 Tage vor Geburt schon da), PDA und Geburt.


    10.000 Euro finde ich extrem hoch. Wobei ich keinen Chefarzt hatte, die dürfen ja anders abrechnen...


    yvonne

  • Oh ihr schockt mich gerade - bin zwar noch gesetzlich versichert - aber übernimmt die KK nicht die Kosten einer Geburt? 8o Dann muss ich ja mit sparen anfangen - das ist ja dann wirklich Luxus ein Kind zu bekommen ;(

  • yasumi:
    So viel ich weiß, musst du nur Zusatzleistungen selber bezahlen z.B. wenn du ein Einzelzimmer möchtest. Ansonsten kann ich mir nicht vorstellen, dass eine Geburt etwas kostet wenn man gesetzlich versichert ist. Dass Tweety ihre PDA selber zahlen musste finde ich auch eher ungewöhnlich. Solltest du Rufbereitschaften mit einer Hebamme ausmachen musst du die bezahlen, wenn du aber die Hebamme "nimmst" die gerade Dienst hat sollte das nichts kosten für dich.


    Liebe Grüsse
    Simone

  • ich stell mir grad die Frage ob ihr das vorschiessen musstet oder eure Versicherung alles gleich übernommen hat...


    Mir wird schwindelig bei den Preisen..


    Aber naja mit ner einmonatigen Dialysebehandlung liegt man auch so bei den Beträgen..

  • Ja man muß vorschießen, das ist immer ein Problem. Kommt halt auf den VErtrag an wie oft im Jahr man was einreichen darf. Ich darf z.B. 2 mal und hab dann gleich im Februar da es echt zuviel wurde.


    Natürlich wird die Geburt bezahlt. Ausnahmen sind Extras wie Einzelzimmer, Familienzimmer - oder manchmal Sachen wie Bachblüten oder so etwas, aber die meisten KH schreiben sowas erst gar nicht auf die Rechnung.


    Nur Geburtshäuser und Rufbereitschaften der HEbammen muß man oft selber zahlen.

  • Also bei der PKV meines Mannes dürfen wir einreichen so oft wir lustig sind, man bekommt aber eine kleine Erstattung der Beiträge, wenn man erst ab 500€ einreicht. Das nur am Rande


    Eine Bekannte von mir hat in Stuttgart in einer kleinen Frauenklinik entbunden. Wenn ich mich recht entsinne kommt sie auf eine Summe zwischen 5.000 und 10.000€ und da war noch nicht mal die Rechnung von der Hebamme dabei und sie hatte keine PDA oder sonstige "Extras"
    Grüße
    Janka

  • Ich lese gerade mit ziemlichem Erschrecken dieses Post und kann gar nichts glauben!!?! Wie kann es denn sein, dass man für die Geburt selbst aufkommen muss? Übernimmt die die deutsche Krankenkasse denn nicht? Ich war ja ohnehin schon erstaunt, dass diverse Vorsorgeuntersuchungen privat bezahlt werden müssen - aber die Geburt?! In Deutschland?? Vielleicht kann mich ja mal jemand aufklären, denn ich verstehe jetzt wirklich nur noch Bahnhof.


    Ich selbst wohne seit knapp zehn Jahren im Ausland, und die staatliche Krankenversorgung ist auch nicht die Allerbeste, aber dass man für die Geburt (!) seines Kindes selbst aufkommen muss, das geht mir irgendwie nicht in den Kopf. Wer hier privat versichert ist, hat meistens den Vorteil, in schöneren Kliniken zu entbinden und auch nach der Geburt ein Einzelzimmer auf der Station zu haben. Ich habe keine private Krankenversicherung, und die staatliche (also sozusagen das Gegenstück zur deutschen gesetzlichen) Krankenkasse übernimmt die gesamten Vorsorgeuntersuchungen sowie natürlich auch die Kosten der Geburt an sich - auch für die PDA muss man nichts zusätzlich zahlen.


    Oder handelt es sich bei Euch um besondere Geburtswünsche, ich weiss nicht, Wassergeburt, Hausgeburt, usw?


    Sorry, vielleicht ist meine Frage etwas blöd, aber ich bin irgendwie total geschockt!!

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