Beiträge von paso

    Unser Kindergarten öffnet um 7:00 und schließt um 17:00, freitags um 14:00.


    Bis 9:00 müssen die Kinder da sein, Abholzeit ist je nach Tarif um 12:30, 15:00 oder 17:00.


    In der Realität sieht es so aus, daß wir Leonhard meist so ca. 7:30- 7:45 in den KiGa bringen, montags und freitags oft aber auch erst zwischen 8:30 und 9:00.


    Abgeholt wird er montags und donnerstags bereits ca. um 15:00 wegen SDI - Training bzw. Flötenunterricht, dienstags und mittwochs meist so gegen 16:00, freitags zwischen 13:00 und 13.30.

    Also, das mit "malen und basteln" würde ich jetzt mal außen vor lassen. Basteln eure Kinder denn wirklich alle schon in diesem Alter oder zeichnen??? Flip ist doch noch nichtmal drei. Leonhard hat mit 4 noch Schere/Stift nach 1 Minute von sich geworfen mit den Worten "mag nicht" und wollte weder basteln noch malen. Mit ca 4 1/2 kam ein exzessiver Hang zum Zeichnen plötzlich quasi über Nacht und zugleich auch die perfekte Stifthaltung und der gute Umgang mit der Schere. Also diese Sachen würden mir gar nicht zu denken geben bei einem gerade erstmal gut 2 1/2jährigen. Genauso das schnelle gelangweilt sein. in diesem Alter haben sie doch noch für fast nichts Geduld - Leonhard war nie so ein Zappelphilipp aber Geduld und Ausdauer und ausreichende Konzentration für eine Sache hat er jetzt noch oft nicht und er wird heuer schon 7.

    Die Frage ist: war er schon immer so? Oder ist er erst während der letzten Zeit so geworden? Das wäre für mich ein eventueller Ansatzpunkt: wenn er schon immer so war, dann ist er eben (bisher) so, wenn es sich aber erst so krass entwickelt hat, dann könnte es doch auch sein, daß er so irgendwie reagiert auf die vielen Neuheiten in seinem Leben, die ja doch für ein Kind in diesem Alter recht umfassend sind (auch wenn es gut klappt), aber Papa weg - neuer "Papa" - Geschwisterkind kommt - das sind ja schon sehr viele und sehr extreme Änderungen für ein Kind in diesem Alter.

    Alles mit Stress etc. könnt ihr hier getrost weglassen - Lagerungsschwindel hat rein gar nichts damit zu tun. Der entsteht, wenn sich die Otolithen (kleine Calciumkügelchen quasi) von ihrer normalen Lage bei den Sinneszellen ablösen und frei in der Endolymphe der Bogengänge herumschwimmen. Das passiert bei jungen Menschen eigentlich ausschließlich durch ein vorangegangenes (Schädel-)Trauma, bei älteren ab 35 und vor allem dann ab 50 kann das ohne besondere Ursache geschehen.
    Daher gibt es auch keine medikamentelle Therapie, sondern man muss mittels besonderer Lagerungsübungen die Otolithen "mechanisch" aus den Bogengängen befördern. (Das Epley - Manöver funktioniert so: http://www.netterimages.com/im…00/006/6039-0550x0475.jpg )
    Zusätzlich soll man sich nicht hinlegen und schonen, sondern unbedingt Bewegung machen und aufstehen, damit sich das Gehirn an die veränderten Sinneseindrücke gewöhnt - je öfter man den Schwindel provoziert, desto besser wird's bei der jeweiligen Bewegung.


    Bis auf leichtes Schwummrig - sein ists übrigens weg - ich hab gstern noch nachgelesen, daß das Epley - Manöver bei 80% der Betroffenen nach einer einzigen Anwendung hilft.


    Mein Schwager hat bestätigt, was ich gestern quasi selbst diagnostiziert habe und hat mir auch gesagt, daß ich im Fall des Wieder - Auftretens unbedingt diese Befreiungsmanöver wieder durchführen soll.


    Mich hätte eben nur interessiert, wie oft das tatsächlich wiederkommen kann. Ich brauch das nicht mehr, diese Schwindel- und Übelkeitsattacken sind gräßlich.

    Ich reihe mich mit Leonhard nun in die Riege der Schultaschenbesitzer ein 8-)


    Bei uns wurde es ein Sammies, der qualitativ gleichwertig wie der McNeill ausfiel, da wurde dann nach der Optik entschieden. Ergobag war für uns der volle Flop, Leonhard fand ihn nicht besonders angenehm zu tragen und mir gefiel gar nichts daran, weder innen noch außen. Spiegelburg fiel auch schnell weg, besser schnitt der Step by Step ab, aber letztlich waren die beiden, die bei Leonhard am besten passten und die er als angenehm vom Tragekomfort empfand, Sammies und McNeill.


    Wir haben im entsprechenden Fachgeschäft eine wirklich gute Beratung bekommen, er hat alles dann auch mit Büchern drin durchprobiert und da grad Hausmesse ist, kostete die Schultasche um 40 € weniger als regulär, so haben wir sie gleich gekauft.


    Ich hab Leonhard übrigens ausschließlich die Mädchenmodelle probieren lassen - da ich mein Kind kenne, weiß ich, daß er ruckzuck bei der für ihn coolsten Optik behauptet hätte "Der ist am angenehmsten!" egal obs stimmt oder nicht....erst als wir die Marke ausgewählt hatten, durfte er sich die Designs für Buben ansehen :D

    Das Materielle ist sicher sowohl ein Vor- als auch ein Nachteil bei Einzelkindern - der Vorteil ist bei uns, daß ich Leonhard alles an Hobbies, Kindergartenveranstaltungen (und später Entsprechendes in der Schule) ermöglichen kann. Ich hab die Zeit und die finanziellen Mittel, weil es einfach nur EIN Kind ist. Auch wenn später in der Schule mal teurere Sprachreisen oder so anstehen, wird das kein Problem sein, ihm das alles zu bieten. Das sehe ich als klaren Vorteil an. Auch urlaubsmäßig ist man natürlich finanziell und bei der Ziel - Auswahl mit einem Kind flexibel und das ist für mich jetzt ein ganz persönlicher Grund - ich selber bin als Kind, Jugendliche und Studentin kaum gereist. Das ging finanziell einfach nicht. Als Kind bei meinen Großeltern wäre es zwar finanziell gegangen, aber meine Oma war gar nicht reiselustig, beide waren Nichtschwimmer, einfach auch nicht mehr ganz jung, da sind wir nur innerhalb Österreichs herumgefahren und dann mal nach Kroatien und Italien, da war ich schon knapp 14 und das erste Mal am Meer. Dieses Reisethema ist das, was ich in meinem Kindes- und Jugendalter als großes Manko empfinde und das will ich mit Leonhard einfach anders halten und bin froh, daß das machbar ist.


    Vom materiellen Verwöhnen her - klar. Da neigen wir natürlich total dazu und das könnte schon alles ein wenig zurückhaltender ausfallen. Wobei ich (zumindest zur Zeit :autsch: ) denke, daß ich bei Spielsachen, Büchern und co sicher lockerer bin als wenn es dann um Fragen wie eigenes Handy etc. geht. Spielekonsolen hab ich auch bisher verweigert, genauso bin ich nicht allzu locker mit dem Thema "eigener Fernseher im Zimmer" - ich denke nicht, daß Leonhard einen solchen schon recht früh bekommen wird. Aber dennoch: was Spielzeug und co betrifft, ist er ein verwöhnter Bengel. :rolleyes:


    Vom Verhalten her merke ich nicht viel Unterschied zu anderen Kindern mit Geschwistern. Er war ja ab 6 Monaten mit anderen Kindern zusammen - zuerst TaMu, dann Krippe, dann Kindergarten und war auch ab der Krippe immer ganztags, da hat er wohl genügend Sozialverhalten, Umgang mit Konflikten, Teilen etc. mitbekommen. ich finde das auch bei Einzelkindern extrem wichtig, den intensiveren Kontakt zu anderen Kindern zu ermöglichen, und zwar nicht nur durch gegenseitige Besuche etc. sondern wirklich durch den geregelten Umgang in einem definierten sozialen Umfeld - eben Krippe, KiGa etc.

    Danke - ja, ich dachte zuerst, ich hätte vielleicht Kreislaufprobleme, hab dann noch im Bett meinen Blutdruck gemessen, der war wie aus dem Lehrbuch und dann ist mir auch aufgefallen, daß es ja nicht kreislauftypisch ist, wenn man Schwindel- und Übelkeitsattacken im Bett liegend durch das bloße Umdrehen vom Rücken auf eine Seite auslöst.


    Scheinbar sind um ein Drittel mehr Frauen als Männer betroffen und es ist eine Alterserscheinung :autsch: das typische Alter beginnt mit 50 und unter 35 tritt es eigentlich nur traumabedingt auf. Allmählich glaube ich, daß meine Kollegin recht hatte, als sie sagte: "Warte nur, ab 40 geht's bergab!" 8o

    Ich hatte das heute, das ist echt megaggrausig....habs mit dem "Befreiungsmanöver nach Epley" zum Glück stark verbessern können und morgen kommt zufällig mein Schwager bei mir vorbei, der ist Facharzt für HNO, mit dem werd ich dann noch drüber sprechen, aber mich würden eure Erfahrungen interessieren (die hoffentlich nicht viele von euch haben) - vor allem auch, ob das wiedergekommen ist und wie oft.

    Entwarnung!


    Mein Mann hat am Donnnerstag mit Leonhards Blockflötenlehrerin gesprochen und sie nach dem Schulprojekt gefragt bzw. danach, ob sie diejenige ist, die das Projekt macht. Sie hat gesagt, es ist eine ihrer Kolleginnen, die sie aber gut kennt.
    Und es ist definitiv geplant, in Fällen wie bei Leonhard es im Schul - Flötenunterricht zu berücksichtigen, daß er bereits länger Unterricht hat.
    Mein Alptraum, daß er das Schulprojekt dann vor Langeweile mit "ich spiele, daß meine Flöte ein Laserschwert ist" sabotiert, dürfte also unbegründet sein.
    Wenn alle anderen unterschreiben, werden wir also mit unterschreiben.
    Danke trotzdem für all eure Kommentare und Meinungen!

    Zitat

    Ich finde ja, dass das schon fast an Erpressung grenzt - wenn einer nicht will, dann ist er auch gleich schuld daran, dass alle anderen auch nicht dürfen. Und auf solche Erpressungsversuche reagiere ich auch allergisch, ich kann Dich da also gut verstehen. Ich wäre in einer solchen Situation echt sauer.


    Ja, das ist für mich auch einer der absoluten Knackpunkte. Und wenn dann die Kindergärtnerin gleichzeitig gleich vorschwärmt wie wahnsinnig toll das doch ist und daß im laufenden Schuljahr das ja gar kein Problem war und wirklich ALLE Eltern dafür waren... *seufz*

    Nur kurz OT zum Musikalischen:


    Ich sehe das völlig anders. Ich selber hab sehr viele Jahre Blockflöte gelernt, auch auf sehr hohem Niveau, und hab jetzt beim Üben mit Leonhard gemerkt, wieviel ich noch kann. Mich hat die Blockflöte dazu gebracht, jetzt als Erwachsene noch Querflöte lernen zu wollen und im Musikunterricht in der Schule, wenns um Noten etc. ging, waren wir "Musikunterricht habenden" den anderen immer weit voraus, weil das für uns eben ein Klacks war.


    Übrigens frage ich mich gerade, in welcher Form ich "immer eigene Wege gehe und diese meinungsstark durchsetze" - mir fiele jetzt auf Anhieb kein einziges Beispiel ein, wann und wie ich das getan hätte in den bisherigen langen Jahren von Leonhards Tagesmutter-, Krippen- und Kindergartenzeit....Ich gehe grad in mich und frage mich, welchen Eindruck ich hier von mir selbst vermittle...darf ich wissen, woran du das festmachst?


    Zum eigentlichen Thema:


    Ja, ich kenne schon auch die anderen Eltern, aber da eben komischerweise Musikunterricht bei uns irgendwie bei den Kleineren kein Thema ist (das war in meiner eigenen Kindheit ganz anders und ich kam auch ausm Dorf) - zeigen zumindest die Erfahrungen des vergangenen Jahres, daß die Eltern alle ganz positiv eingestellt waren. Scheinbar war das bisher gar keine Frage, daß es sowieso zustande kommt.


    Die Musikschule dürfte die aus der benachbarten Landeshauptstadt sein, also die, die Leonhard ohnehin besucht.
    Warum es extra kostet? Weil den Unterricht nicht nur die Klassenlehrerin macht, sondern sie dabei von einer Musiklehrerin unterstützt wird und die Musikschule Leihinstrumente zur Verfügung stellt.
    Stattfinden tut es während der normalen Unterrichtszeit.

    Na ja, beliebt wirst du dich bei den Eltern so oder so nicht machen, da du in vielen Bereichen eigene Wege gehen möchtest und das auch sehr meinungsstark durchsetzt. Von daher kann es dir eigentlich egal sein, was die anderen denken, DAS macht das Kraut ja nun auch nicht mehr fett. 8-)


    Und wahrscheinlich hat Wolkenland sogar recht, dass die Lehrerin dir eher einen Blumenstrauß nach Hause schickt. Das Konzept klingt in der Tat etwas komisch. Aber Blockflöte spielen wird egal bei welcher Unterrichtsart musikalisch sowieso nicht so viel bringen, von daher passt das dann schon wieder.



    ????? In welchen Bereichen möchte ich eigene Wege gehen????? Die einzige bisher schulische Entscheidung, an der ich beteiligt war, war die Entscheidung für das Pensenbuch und da war ich dafür, so wie 95% der anderen Eltern auch.


    Und wie ist "Blockflöte spielen wird musikalisch nicht viel bringen" gemeint?


    Mir ist es überdies im Zweifelsfall egal, was die anderen Eltern denken. Mir ist es aber nicht egal, was Lehrerinnen + Schuldirektor denken. Den mein Kind wird ab Herbst nunmal 4 Jahre Schüler in dieser Schule sein und ich will ihm nicht schon einen schlechten Start bieten mit einer Aktion, bei der es dann jahrelang heißt "das ist der, dessen Eltern damals schuld am Scheitern des Musikprojektes waren".

    Oh, schon so viele Antworten, danke!


    Ja, mich wundert es auch, daß außer Leonhard kein einziges anderes Kind in die Musikschule geht. Ich höre mich natürlich auch um, was die anderen Kinder so nebenbei machen bzw. kriege es halbwegs mit. Die anderen machen


    - Fußballspielen im örtlichen Fußballverein (da hat Leonhard ab und zu so halbherzig gesagt, er möchte das vielleicht auch, aber man merkt deutlich, daß es hier weniger um das eigene Interesse als vielmehr um "weil meine Freunde das auch machen" geht)


    - Schwimmkurse - unendlich viele Kinder machen Schwimkurse. Solche, wo sie einmal wöchentlich schwimmen. Die machen das schon das zweite, dritte Jahr, trotzdem können viele noch nicht oder nicht gut schwimmen. Leonhard schwimmt, seit er 4 ist, er war in so einem 2 Wochen "Crashkurs" und Wasser ist sowieso sein Element.


    - einige ganz wenige Mädchen gehen tanzen


    Das wars. Die meisten beginnen mit "nebenbei -Aktivitäten" musikalischer Art frühestens im Schulalter. Leonhard geht ja nebenbei noch ins SDI - Training und da er später vielleicht mal Karate lernen will, ist das natürlich dafür eine sehr gute Basis.


    Es kommt für mich ehrlich gesagt absolut nicht in Frage, das Instrument zu wechseln. Ich möchte ihn ganz bewusst noch zumindest 1, vielleicht auch 2 Jahre mit der Flöte weitermachen lassen, ich möchte die außerschulischen Aktivitäten nicht gerne mit dem Schulstart parallel wechseln und wir haben uns ja aus gutem Grund so entschieden. Nur weil die Schule dieses Projekt macht - das ist für mich kein Grund.
    Zumal ich ja möchte, daß er ORDENTLICHEN Unterricht kriegt.
    In der Schule dient das ja nicht dem Zweck, daß die Kinder alle super Flöte spielen. Es soll einfach ein bisschen an Rhythmus und Noten lesen heranführen und eventuell das Interesse an Instrumentalmusik wecken. Da ja auch ein Üben zuhause nicht vorgesehen ist, ist das natürlich nur so quaqua - mäßig. Sicher ganz lustig für die Kinder, aber mit Leonhards richtigem Unterricht kaum zu vergleichen. Ich kann ihn daher nicht "anstatt der Musikschule in der Schule weitermachen lassen", weil er in einem ganzen Schuljahr bei weitem nicht so weit kommt wie er jetzt bereits ist.


    In den bisherigen Klassen waren immer alle Eltern dafür, daher ist meine Hoffnung sehr, sehr gering, daß es in unserer Gruppe anders ist. Ich denke, es müssen deshalb alle dafür sein, weil ja sonst die Frage ist, was das Kind der "nicht - Dafür - Eltern" währenddessen macht. Dieses Kind mus ja auch beaufsichtigt und unterrichtet werden - aber wer soll das tun?


    Ich möchte eben nicht als einzige schuld dran sein, wenn es nicht zustandekommt, aber mich ärgert einfach die doppelte Bezahlung ohne Nutzen. Es ist natürlich billiger als der Unterricht in der Musikschule, aber Geld kostets trotzdem (knapp 50 Euro) und mein Kind hat eben nix davon. Das ärgert mich am meisten :P Ich werd auf jeden Fall noch versuchen, mal mit der Lehrerin zu sprechen, aber die Frist endet nächste Woche, das wird vermutlich bis dahin nicht zu schaffen sein.