Posts by birdie81

    Ja das mit den Parkplätzen ist so ne Sache. Aber dafür sind die Parks meist autofrei, was auch viele Vorteile hat.
    Wir haben damals einfach den Croozer mitgenommen. Inzwischen würde ich zum Hackenporsche tendieren weil wir den Croozer nicht mehr haben. Vor Ort kann man oft auch einiges ausleihen, vom Buggy über Fahrradanhänger gibts da je nach Anbieter echt alles.

    Ich melde mich mal wieder aus der Versenkung..


    Ich würde sie drin lassen und selber austreten. Einfach weil sie dann wirklich entscheiden können. Das kann man von außen nicht. Religionsunterricht ist unter Umständen was Gutes (heutzutage) und die Leute, die es unterrichten, sind normalerweise nicht so angetan von den Tätigkeiten der kath. Kirche und da - still - kritisch. Die Chance, dass Deine Kinder Inhalte vermittelt bekommen und vielleicht etwas kriegen, das sie im Leben trägt, ist durchaus da. Ich kann mit den Dingen halt was anfangen und deswegen sehe ich Glauben als Ressource.


    Genau so habe ich es nun gemacht. Vor ein paar Wochen bin ich für moderate 8 € aus der Kirche ausgetreten. Sollten die Kinder jemals austreten wollen, habe ich damit kein Problem, aber jetzt warten wir erstmal ab.

    Edit: birdie, ich habe eben mal geguckt. Im Umkreis von mehr als 100 km gibt es bei uns keinen Vorwerk-Reparatur-Service. Wie funktioniert das dann mit den Reparaturen? Wird das Gerät abgeholt, oder muss man das auch noch zur Post bringen?


    Ich hätte es einschicken müssen und dann entweder auf die Reparatur warten müssen oder Ersatz erhalten.
    Wie es im einzelnen funktioniert, kann ich Dir nicht sagen, da mein Vertreter mir über die damals noch existente Filiale vor Ort einen Schlauch organsiert hat (obwohl das von Vorwerk so auch nicht gewollt war, aber er hat es halt einfach gemacht und fertig).


    Knorpelchen: das ist ein Trugschluss :D . Aber ich habe auch beides :whistling:


    Mirja: ich spreche von den Staubsaugern bzw. Saugwischer. Das hat mit dem Thermomix nichts zu tun.

    Wir sind immer noch begeistert und haben inzwischen mehrere Kollegen, Freunde und Verwandte infiziert.
    Nicht so gut war, dass der Schlauch des Staubsaugers kurz vor Ablauf der Garantie einen Riss hatte. Er wurde dann zwar anstandslos ausgetauscht, aber ich finde das schon strange nach so kurzer Zeit. Zudem ist ein Austausch oder eine Reparatur inzwischen ein Riesenact. Vorwerk hat die kleinen Filialen dicht gemacht und konzentriert sich jetzt wohl auf seine Flagshipstores in Großstädten. Austauschteile, Geräte oder Reparaturen werden irgendwo zentral im Osten durchgeführt. Hierfür gibt es eine Hotline, die in unserem Fall selbst für den Kundenberater dauerbesetzt war. Echt erbärmlich für eine Firma wie Vorwerk, trotz hoher Gewinne dermaßen am Personal und am Kunden zu sparen. Wenn ich das vorher gewusst hätte, hätte ich es mir gut überlegt das Gerät zu kaufen.

    Das Kirchgeld sagt mir jetzt gar nichts. Ich zahle nur Kichensteuer.


    Habe heute mit der örtlichen Grundschule telefoniert.
    Bei uns ist es so geregelt:


    In Klasse 1 & 2 gibt es konfessionsübergreifenden Unterricht, d.h. 1/2 Jahr katholisch, 1/2 Jahr evangelisch.
    Ab Klasse 3 wird nach Konfessionen getrennt.
    Die Teilnahme am Unterricht ist freiwillig.
    Sollte ein Kind nicht am Religionsunterricht teilnehmen, wird es in einer anderen Klasse untergebracht oder darf, sofern es sich um eine Randstunde handelt, später kommen bzw. früher gehen.


    Momentan tendiere ich dazu mit den Kindern auszutreten, sie aber dennoch am Unterricht teilnehmen zu lassen wenn es ihnen gefällt.
    Alternativ könnte ich sie auch drin lassen und nur selbst austreten. Dann könnten sie später selbst entscheiden ob sie austreten wollen oder nicht.
    Der einzige Nachteil den ich mir noch vorstellen könnte, wäre, dass sie evtl. später im Berufsleben Nachteile haben könnten, aber bis dahin vergeht noch so viel Zeit, dass sich diesbezüglich hoffentlich noch einiges tun wird.

    Ich möchte nicht dass sie durch unseren Kirchenaustritt einen "gesellschaftlichen Nachteil" haben. Hier ist die Erstkommunion ein großes Thema bei den Kindern. Sollten wir aus der Kirche austreten könnten die Kinder allerdings auch weiter in der Kirche bleiben. Allerdings wird es dann wohl allgemein nicht gerne gesehen wenn sie dann zur Erstkommunion gehen, je nach Pfarrgemeinde. Das ist schon verständlich, allerdings für ein Kind könnte das schwer zu verstehen sein. Es ist auch nicht so dass wir nicht gläubig sind. Das sind wir beide (ich mehr als mein Mann), allerdings hängt unser Glaube nicht an der katholischen Kirche ;) Da wir an dem ganzen Kirchenleben nicht teilnehmen und unser Glaube eben nicht auf diese Religion beschränkt ist würde ich lieber schon gestern als heute ausgetreten sein.


    Das sind auch meine Gedanken.
    Hast Du das abgeklärt, dass die Kinder weiter in der Kirche bleiben könnte wenn Du austrittst?



    @Kirchensteuer: Die ist mittlerweile verhandelbar.


    8o Auf die Idee wäre ich jetzt nicht gekommen. Gilt das für die katholische, evangelische oder beide Kirchen?



    Birdie, die Bedingung für die Zugehörigkeit zu einer Kirche (katholisch/evangelisch) ist die Taufe. Das heißt, wenn deine Kinder getauft sind, werden sie nicht konfessionslos, wenn du aus der Kirche austrittst, sondern sind weiter katholisch.


    Mein Mann wurde auch katholisch getauft, ich müsste mal nachschauen was in unserem Stammbuch steht.. :hmm:


    Was genau ist denn der Grund, dass du aus der katholischen Kirche austreten willst? Ist es irgendwas dezidiert "Katholisches" oder einfach eine Abneigung gegen die Institution Kirche?


    Ich stehe einfach immer weniger hinter der Institution Kirche, insbesondere die Handhabung von Krisen gefällt mir überhaupt nicht. Ich möchte so ein Verhalten weder mit meiner Zugehörigkeit, noch meinem Geld unterstützen. Auch ist das ganze Glaubensthema nicht besonders präsent in meinem Leben. Ich besuche keine Gottesdienste o.ä., lediglich durch die Kinder bekomme ich jetzt wieder etwas mehr mit.


    Mein Mann tendiert aktuell dazu noch so lange in der Kirche zu bleiben bis die Kinder in einem Alter sind in dem sie selbst entscheiden können. Ich finde wenn ich mit ihnen austrete, dann jetzt bevor das Thema in der Schule richtig präsent wird.
    Leider habe ich heute niemanden erreicht, aber ich werde morgen mal abklären, wie unsere Grundschule mit dem Thema Kirchenaustritt umgeht.

    Gibt es keine evangelischen Kinder? Die hätten ja dann auch keine Kommunion. Ich habe mich damals nicht ausgeschlossen gefühlt, als die katholischen Kinder Kommunion hatten (und da war meine eigene Konfirmation noch in weeeeiter Ferne), aber es gab eben auch noch etliche andere Kinder, die evangelisch waren.


    Wäre mir nicht bekannt, aber das ist i.d.R. jetzt auch kein Gesprächsthema im Kiga.
    Zumindest in der Grundschule gabs bei mir schon gaanz wenige Ausnahmen, ich erinnere mich gar nicht mehr richtig wie das gehandhabt wurde. Im Gymnasium gab es dann eine Klasse mit evangelischen Schülerinnen. Ethikunterricht gab es an meiner (katholischen) Schule nicht, man musste sich entscheiden. Ich denke ich würde meine Kinder eher am evangelischen Unterricht teilnehmen lassen, das scheint mir doch etwas weltoffener zu sein, allerdings kommt es auch auf den/die Lehrer/in an.



    In Kindergarten und Schule müssen sie sich doch sowieso nicht ausgeschlossen fühlen, die Einrichtungen sind doch sicher offen für alle? Und da du ja schreibst, dass du noch Christin bist, bist du wahrscheinlich auch nicht dagegen, dass die Kinder Weihnachten, Ostern etc. in der Schule feiern oder da den Hintergrund erklärt bekommen etc.?


    Ja klar, ich handhabe es zuhause ja auch nicht anders.


    Ich würde nicht wegen der Kinder in der Kirche bleiben, wenn es sich für dich falsch anfühlt. Ich glaube, dass es für die Kinder gar nicht so kompliziert ist, wie man vielleicht vorher denkt. Und letztlich können sie irgendwann dann sowieso für sich selbst entscheiden.


    Der Austritt an sich war für mich schon nochmal seltsam, weil ich einfach viele Jahre lang aktives Kirchenmitglied war. Aber letztlich war es nur der formale Schritt einer schon längst getroffenen Entscheidung.


    Das beschreibt ganz gut meine Gefühlslage..
    Ich wurde sehr katholisch erzogen. Meine Familie ist zum überwiegenden Teil sehr gläubig. Meine Gymnasialzeit verbrachte ich auf einer erzkatholischen Schule. Das prägt schon alles sehr.


    Ich kenn' mich ja jetzt nicht so aus, aber sind sie katholisch getauft? Dann könnten sie doch weiterhin kommuniert werden, oder ist das bei den Katholiken so, dass da auch die Eltern in der Kirche sein müssen? Ich bin mir recht sicher, dass bei uns auch Kinder konfimiert werden, wo nur ein Elternteil in der Kirche ist...


    Ich muss mal aus Unwissenheit fragen: Wenn Du aus der Kirche austrittst, müssen Deine Kinder dann auch austreten?


    Ich habe keine Ahnung. Die Frage habe ich mir auch schon gestellt.
    Ja die Kinder wurden katholisch getauft.
    Wir wären dann beide bzw. wahrscheinlich ja alle konfessionslos wenn ich austrete.
    Die Eltern meines Mannes sind aus der Kirche ausgetreten als er noch sehr klein war. Er kann meine Besorgnis deshalb auch überhaupt nicht nachvollziehen weil er es nicht anders kennt. Seine Eltern sind inzwischen seit Jahren in einer Freikirche sehr aktiv, was uns aber beiden eher suspekt ist (kommt sicher auch auf die Freikirche an, aber uns war es dort beiden "zu arg"). Mein Mann war auch auf einer staatlichen Schule, er konnte sich entscheiden zwischen Ethik, katholischem oder evangelischem Religionsunterricht. In der Grundschule hatte er Freistunde während des Religionsunterrichts. Unsere Erfahrungen hätten also unterschiedlicher nicht sein können.


    Zu Bedenken gebe ich, dass es ggf. ein Ausschlussgrund von der Schule an sich sein kann. Wir leben ja sozusagen im religiösen Niemandsland, vielleicht ist es deshalb extremer in der Auswahl, aber die beiden besten Schulen der Stadt sind konfessionsgebunden und haben jeweils nur ein sehr kleines Kontingent für Schüler, die nicht der jeweiligen Konfession angehören. Das bezieht sich auch auf die Eltern.


    Das Kind muss schon überdurchschnittlich begabt oder z.B. Moslem oder Buddhist sein - nix, das ist schlecht. ;) Es wird auch von den Eltern erwartet, dass sie die Werte der Kirche mittragen und sich in die Schulgemeinde einbringen. (Gilt für die katholische und für die evangelische Schule gleichermaßen. Die katholische nimmt aber kaum Evangelen an.) Wenn das bei euch auch so ist, tust du dir womöglich keinen Gefallen. Das würde ich zuerst mal rausbekommen.


    Genau so waren meine Erfahrungen bzgl. meines Gymnasiums. Nix = schlecht = ganz schlechte Aufnahmechancen. Allerdings kommt meine alte Schule aus verschiedenen Gründen für meine Tochter wohl eher nicht in Frage.
    Am liebsten wäre es mir, wenn beide später die gleiche Schule besuchen würden. Zum Glück haben wir auch einige gute staatliche Schulen im Umkreis, aber die Auswahl wird durch den Auswahl sicherlich eingeschränkt.

    Hallo zusammen,


    seit längerem trage ich mich mit dem Gedanken aus der katholischen Kirche auszutreten.
    Ich kann mich einfach nicht mehr damit identifizieren, wenngleich ich mich schon weiter als Christin fühle.
    Gedanken mache ich mir hauptsächlich wegen der Kinder. Der Großteil der Bevölkerung hier ist katholisch, wir wohnen in einem kleinen Dorf. Die Kinder besuchen den einzigen Kiga vor Ort, der natürlich katholisch ist. Auch viele weiterführende Schulen im Umkreis haben einen kirchlichen Träger. Ich habe ein klein wenig die Befürchtung, dass sie sich womöglich irgendwann ausgschlossen vorkommen, gerade wenns dann irgendwann um Kommunion o.ä. geht..
    Wie sind Eure Erfahrungen mit einem Kirchenaustritt? Falls ihr als Kinder keiner Kiche angehört habt, wie war das für Euch in der Schule etc. (falls Euer Umfeld nicht ohnehin völlig atheistisch geprägt war)?


    LG, Birdie