Beiträge von birdy23.09.21

    Hallö


    Wir haben vor ca einer Woche Kirchlich geheiratet, wir sind nicht besonders gläubig...da wir aber kurz vor der Geburt unseres Sohnes in Coronazeiten nur Standesamt mit 4 Pers. Heirateten war mir klar, ich möchte nochmal in der gleichen Kirchen wie meine Eltern Heiraten!


    Mein Mann war schon von Anfang an nicht begeistert von der Idee nochmal "groß" zu Heiraten, vorallem da sowas ja auch nicht ganz billig ist. Und wir am Hausbauen waren + kind usw. Da ich aber noch 10.000€ gesparte hatte wollte ich diese auch selbst bezahlen weil es schon einer großer wünsch war und ich angst hatte das ich es iwann bereuen würde nie eine richtig Hochzeit gehabt zu haben


    Das hat mein Mann auch verstanden und meinte wenn es mir so wichtig wäre hätte er auch nichts dagegen es wäre halt eher eine Hochzeit für meine Familie da er kaum Verwandtschaft oder Freunde hat.


    Ich war total euphorisch, aber um so näher die Feier rückte um so mehr verflog meine freunde darauf. Mit meiner damaligen Trauzeugin über 12 Jahre Freundschaft, habe ich mich mega verkracht und musste eine neue Trauzeugin finden. Fand dass total schlimm und hätte am liebsten alles abgesagt.


    Dann wollte ich einen tollen JGA, weil dies vorher wegen C. nicht möglich war. Ein paar Freundinen & Verwandte die auch auf der Hochzeit eingeladen waren wurden zum JGA eingeladen, von bestimmt 8 Damen waren es am ende 3 Stück! klar ich wollte Party und das nicht jeder mit kindern die möglichkeit hat nach Köln mit Übernachtung mitzukommen


    Aber für den Rest war sogar ein Frühstück zuviel. Ich war so enttäuscht und fand mich so unwichtig, und nicht wertgeschätzt


    Am Tag der Hochzeit war soweit alles okay tolle Lokation, schönes Wetter. Das Essen wurde sehr oft gelobt, aber ich fande es hat sich alles nicht so gelohnt, wir waren "nur" 40 Leute ink Kinder und davon haben bestimmt 8 Leute abgesagt bzw sind nicht gekommen, nur dadurch das ich noch ein paar Freunde spontan eingeladen habe, war es nicht ganz so "leer"


    Um 22 Uhr sind schon die meisten Gäste Heim und um 23 Uhr haben mein Mann und ich das Taxi angerufen.


    Ich bin richtig traurig weil ich das Gefühl hatte die Leute waren da weil se halt eingeladen wurden aber niemand hat groß was geplant, jeder hat über jeden gelästert und wirklich gefeiert wurde auch nicht. Ein paar Gäste wären auch überhaupt nicht shic gekleidet und war teilweise echt schockiert wie man so auf eine Hochzeit kommen kann


    Der Tag war sehr teuer und ich fand ihn sooo unnütz, alle sagen es ist der schönste Tag im Leben. Jetzt ärger ich mich so über mich selbst. Dazu kommen noch die Kommentare von meinem Mann das es ihm ja klar war.


    Auch denke ich, hätte ich doch die Taufe von meinem Sohn zsm. mit der Trauung gemacht, hätte sich alles noch etwas mehr gelohnt, frag mich warum ich das nicht wollte und bereue alles zutiefst und hätte auf meinem Mann hören soll.


    Wie ging es euch denn? War es der schönste Tag in eurem Leben, oder ist das ganz normal und habt ein paar nette Worte für mich 😅