Posts by kaulquappe

    Was Konstruktives kann ich nicht beitragen. Bei mir war es immer ein Schwangerschaftsanzeichen, wenn ich mal wieder jede Nacht (!) Nasenbluten hatte. Falls der Blutdruck ok ist (bei zu hohem Blutdruck kann es auch zu Nasenbluten kommen) liiegt es einfach an dem erhöhten Blutvolumen, dass in der Schwangerschaft im Körper unterwegs ist. Du kannst eigentlich nur für eine genügend hohe Luftfeuchtigkeit sorgen (Luftbefeuchter aufstellen), evtl Kochsalznasenspray benutzen und wenn es mal wieder so weit ist: Taschentuchpfropf in die Nase und kalten Waschlappen in den Nacken. Blut nicht runterschlucken, lieber Kopf nach vorne und das Nasenloch zudrücken (am besten kombiniert mit Taschentuchpfropf). Falls es zu oft ist und wirklich ganz arg blutet würde ich sonst noch den HNO aufsuchen, vielleicht kann er die Arterie auch veröden (müsste eigentlich in der Schwangerschaft auch gehen). Blutet es denn immer aus dem gleichen Nasenloch?


    Liebe Grüße und herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft
    kaulquappe

    Wie weit war es denn bei eurem Kleinen? Das Risiko für Geschwisterkinder ist ja auch erhöht, ebenfalls eine Nierenbeckenerweiterung zu haben...


    Ich PN mal, falls du Fragen hast, kannst du dich gerne an mich wenden... :)


    Liebe Grüße
    kaulquappe


    Edit: ich sehe gerade, dass man dir gar keine PN schicken kann. Falls du also Fragen hast, kannst du dich gerne an mich wenden.

    Hallo, wie stark ist denn die Nierenkelcherweiterung? Und sind die Harnleiter auch mitbetroffen? Wir hatten das ja leider bei unserer Jüngsten auch und sehr häufig steckt nichts Schlimmes dahinter und es verwächst sich von alleine. Kommt auch etwas darauf an, wie stark die Erweiterung ist. In der Uni können sie wahrscheinlich schon eher eine Aussage drüber treffen, was in deinem Fall dahinter stecken könnte.
    Leider war es bei uns fast die schlechteste Ursache für die Erweiterung (wir mussten kurz nach Geburt dann zu den Kindernephrologen), aber selbst das ist nun nach einer OP ausgestanden. Soll heißen: wahrscheinlich hat es für euch gar keine Konsequenzen (bzw. engmaschigere Sonos beim Kinderarzt) oder, falls es höhergradig ist, lässt sich fast alles so gut behandeln, dass dein Sohn später keine Einschränkungen haben wird.
    Falls du Fragen hast, kannst du mir gerne eine PN schicken.


    Kopf hoch und gedrückte Daumen auch von mir,
    kaulquappe

    Ich habe jetzt aus Zeitmangel nicht alle Tipps durchgelesen. Aber da wir leider auch längere Zeit auf der Kinderurologie "zu Gast" waren, habe ich auch noch einen Tipp: dort liefen die kleinen Jungs nach Hypospadie-OP mit Leggins oder Unterhosen mit Loch rum. D.h. aus einer alten Unterhose, Strumpfhose etc. einfach auf Penishöhe ein Loch rausschneiden. Damit waren die Kinder halbwegs mobil.


    Ansonsten Gute Besserung an deinen Kleinen und gute Nerven für dich.

    Bei mir wurde die erste von drei Spontangeburten 8 Tage vor Termin wegen Blutungen eingeleitet. Ging schon nach dem ersten Gel los und die Geburt hat ca. 3 Stunden gedauert. Nach der ersten Wehe ging es schon im 3-5 Minuten Abstand weiter, aber das war auch bei der zweiten (nicht eingeleiteten) Geburt so. Die Wehen waren nicht schmerzhafter oder weniger schmerzhaft als bei den anderen Geburten.
    Insgesamt fand ich die erste Geburt am schlimmsten, das lag aber eher daran, dass ich noch nicht wusste, was da auf mich zukommt. Bei den weiteren Geburten war ich viel entspannter und konnte mit dem Schmerz viel besser umgehen, deshalb habe ich die Geburten als schöner und selbstbestimmter empfunden.
    Bei der 3. Schwangerschaft wäre am ET eingeleitet worden, dazu kam es dann aber nicht mehr. Ich hätte es ohne die geringsten Bedenken machen lassen, wenn es hätte sein müssen.

    Wir haben ja 3 in relativ kurzem Abstand ( 21 und 17 Monate Abstand) und wir nutzen unseren Geschwisterwagen (wie silverabarby ein Phi* and Ted*) immer noch sehr viel. Da passen auch alle 3 Kinder drauf, wenn die Große nicht mehr laufen Kann (ein Kind auf der Fußablage...). Wir haben unser jeweils Jüngstes auch sehr viel und lange getragen, aber die Option, dass alle Sitzen können ist super. V.a. im Urlaub oder wenn man mal wirklich lange unterwegs ist. Deshalb wäre für mich das Buggybo*rd o.ä. auch nichts. Und der Vorteil an unserem Wagen ist, dass er so wendig und leicht ist wie ein Einzelwagen und auch als solcher genutzt werden kann. Man kommt damit durch jedes Geschäft und kann ihn mit einer Hand lenken. Gestreite um den vorderen Platz gibt es auch nicht, meistens ist eines der Kinder müde und genießt den hinteren Platz. Und man ist genauso nahe an beiden Kindern dran, wie bei einem Einzelwagen. Nachteil ist aber eben der Preis, wir hatten ihn halt schon als Kinderwagen bei Nr. 1, somit war es keine Zusatzanschaffung.


    Mein Tipp: bei einem solchen Altersabstand entweder erstmal mit Buggy und Tuch probieren oder eben einen Geschwisterwagen.

    Schön sind solche OPs natürlich nie, aber wenn es ambulant ist, dann ist es schon mal gut.


    Aber eine Anmerkung: frage bitte vor der Impfung morgen, ob das 2 Wochen vor der Vollnarkose geht. Wenn es kein Kinderarzt ist, der impft, soll der Notfalls nochmal schnell in der Kinderklinik bei der Ansästhesie nachfragen. Bei uns wurden Impfungen extra verschoben, damit der zeitliche Abstand zwischen Impfung und Narkose nicht zu kurz ist...


    Viel Glück,


    kaulquappe

    Ich bin auch froh über dieses Urteil.
    Ich bekomme ja viel aus der Praxis mit (bin Ärztin in der Inneren, d.h. habe genau das Patientenklientel, die das oft betrifft). Oft kommen Patienten, bei denen du sofort und ohne weitere Informationen vorliegen zu haben Entscheidungen treffen musst (Beatmung etc.), um zu helfen. Oder man legt eine Magensonde in der ersten kritischen Zeit und mit der Zeit stellt sich raus, dass immer mehr Kompliaktionen dazu kommen. Dann waren einem bisher die Hände gebunden und man musste auf eine Kompliaktion warten, an der der Patient dann versterben durfte.
    Eine solch schwerwiegende Entscheidung wird ja nie von einem Arzt alleine gegen die Meinung aller anderen getroffen, sondern man spricht mit den Angehörigen, liest eine Patientenverfügung (wenn es eine gibt) und man macht sich als Ärzteteam lange Gedanken über die weiteren Chancen und die weitere Lebensqualität. Aber falls dann von allen Seiten die Entscheidung fällt, den Patienten gehen zu lassen, finde ich das Ziehen einer Magensonde bzw. das Einstellen der Therapie zugunsten von nur noch Schmerztherapie und Flüssigkeitsgabe eine gute und richtige Sache. Und dazu ist nun halt auch die rechtliche Grundlage da. Davor war es immer so ein Grenzbereich.


    Und noch für alle: ich würde mir als allerwichtigstes eine Vertrauensperson suchen (Ehemann/Ehefrau, Eltern, Kinder Freunde) und mit ihm darüber reden, wie ihr euch euer Leben und Sterben vorstellt. Was eure Werte sind, was euch wichtig ist. Ihr könnt jetzt (im gesunden Zustand) nicht jeden Fall voraussehen und euch überlegen, was ihr dann wollt. Aber man kann anderen die Grundlage dafür vermitteln, in welche Richtung man will. Und das ist nicht bei allen gleich...
    Und als zweites ist eine aktuelle, dem momentanen Gesundheitszustand angepasste Patientenverfügung natürlich sehr sinnvoll. Da würde ich aber auch dazu raten, im Freitext über seine Werte und Vorstellungen usw. zu schreiben und nicht nur z.b. "ich möchte keine lebensverlängernden Maßnahmen". Damit kann man im konkreten Notfall nicht so viel anfangen.

    Ah, dieses Update sehe ich erst jetzt...
    Wie war denn der Jungenname, den ihr nicht nehmen werdet? Vielleicht könne wir dir ja helfen :uhoh: ?
    Schön, dass sonst alles in Ordnung ist (soweit man das mit einer solchen Untersuchung beurteilen kann...). Allerdings glaube ich schon, dass wir hier z.T. überversorgt sind und du hast dich bestimmt schon selbst eingedeckt mit PH-Handschuhen und U-Stix?


    Ich drück die Daumen für eine gute Namenswahl und weitere schöne Schwangerschaftsmonaten,


    kaulquappe

    Schön, von euch zu lesen!


    Josie ist ja ganz schön groß geworden, es ist echt Wahnsinn, wie viel sich in so kurzer Zeit tut. Die gesammelten Kinderweisheiten sind wirklich zu süß (wir hatten heute von Nr. 2 (2 1/4 Jahre): Mama, ich will auch einen Maulwurf (sie meinte "Maultasche", hatte das aber noch nie davor gehört) :rofl: .


    Wegen den Freunden: ich denke auch, dass sich das mit dem Kindergarten geben wird. Allerdings ist ein Tag schon sehr wenig. Wenn es bei euch finanziell irgendwie möglich ist, würde ich noch einen Tag aufstocken, sonst ist einfach auch wenig Konstanz da. Wenn es nicht anders geht, dann ist ein Tag besser als keiner, aber ich denke, sie profitiert von jedem weiteren Tag. Und dort wird sie sicher Freunde finden, mit denen ihr euch dann fleißig treffen könnt.
    Ist das denn schon fest, dass ihr in 2 Jahren wieder zurückkommt? Wollt ihr das so oder geht es nicht anders?
    Wie gehts dem kleinen Bruder in deinem Bauch?


    Liebe Grüße nach down under


    kaulquappe

    Ich finde das auch eigenartig und würde das unbedingt nochmal überprüfen lassen. Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig getestet, ein HbA1c von 7,1% ist nicht dramatisch, aber sicher nicht normal. Kannst du nicht mal ein BZ-Messgerät mit einigen Teststreifen kaufen (bzw. verschreiben lassen) und ab und zu mal selber messen?

    Also ich habe das immer relativ lange gemacht. Gerade zwischen Nr. 2 und 3 hatte ich die Mittlere noch lange im Tuch oder im Manduc*. Du merkst ja selber, wann dein Bauch zu groß dafür wird, ab da habe ich dann auf dem Arm getragen.
    Und ich erinnere mich noch gut an eine Reise in der 16. Woche mit der lieben Bahn. Ein Kind (2 Jahre) an der Hand, 1 Kind (11 Monate) im Manduc*, 1 Kind im Bauch und 1 Rucksack auf dem Rücken (was man halt so für 2 Kinder und sich selbst braucht :rofl: ). Damit in 2 Minuten von Gleis 8 auf Gleis 18 im Sauseschritt und was war, wir sehen nur noch die Rücklichter des Zuges. Mann, war ich sauer. Aber es ging gut (sicher besser als mit Doppelkinderwagen alleine im Zug).